AlexanderN

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Der Hauptraum hat als Plus die Kuppel, denn immerhin befindet sich das Ungarbräu in den Räumen des historischen Ungarbades. Die Einrichtung lässt aber schon zu wünschen übrig, recht nüchtern, das einzig heimelige ist der riesige Bildschirm mit Kaminfeuer an der Wand.
Service schnell und freundlich, aber auch nicht richtig auf Zack. Beilagen kamen nicht pünktlch mit dem Hauptgericht, oder in meinem Fall sogar gar nicht.
Nun in Kurzfassung zum Essen: Altwiener Suppentopf mit wenig Einlage, schmeckt verdächtig nach Knorr Goldaugen ... Cordonbleu und Hühnercordonbleu stammen aus dem TK-Großpack, nix hausgemacht. Beilagensalat eher mickerig, triefend vom Dressing. Dann die größte Enttäuschung, eigentlich die vielbeworbene Spezialität des Hauses, Spareribs: mäßig aufgewärmt, aber nicht frisch (und das zur Hauptessenszeit am Freitag Abend!), noch nicht einmal übergrillt, und dafür ganz dick mit einer Knoblauchsauce überpinselt.
Vielen Dank, einmal und nie wieder!
Die Stube schlicht und hell eingerichtet, und nette Deko auf dem Tisch. Schneller sehr freundlicher Service.
Speisen: gut ausgestattetes Heurigenbuffet, da wir aber am späten Nachmittag hier waren, hatten wir nichts von den warmen Speisen, sondern nur kalte Brotzeiten. Hervorragende Brote mit hausgemachtem Pepperoniaufstrich, Kürbiskernaufstrich, Schinkenspeck, Verhackertem. Und zum Knabbern zum Wein nach wahl sehr scharfes Chiliblätterteiggebäck oder süße Blätterteigtaschen mit Marillenfüllung.
Nun zum Wein, den wir zumindest die Weißen, recht ausgiebig getestet haben. Zuerst die zwei negativen Punkte: Die Hauscuvee war sehr enttäuschend, nicht einmal als Spritzwein geeignet. Und seltsamerweise genau wie der 2013 Spätrot-Rotgipfler mit deutlicher Trichloranisol-Note, vulgo Stoppler oder Korken. Ich schreibe "seltsamerweise" weil keine der Flaschen einen Naturkork besitzt. Auf der Positivseite dann der Gemischte Satz (ok, aber nicht aufregend), der Neuburger, (ok), der Zierfandler (ok, recht herb) und eindeutig am besten und breite Zustimmung in der Runde findend der Rotgipfler (weiß leider nicht mehr ob es der 13er oder 14er war). Der war dann auch der teuerste, wobei ich bei 1,70 € für das Achterl eigentlich nicht das Wort "teuer" verwenden mag. ;-)
Das Gebäude selber von außen wie von innen wird sicher keinen Schönheitspreis gewinnen. Die Einrichtung reisst auch niemanden vom Hocker. Daher gleich zum Wesentlichen, dem Essen. Die Speisekarte bietet eine größere Auswahl burgenländischer, österreichischer und nach Eigendarstellung pannonnischer Küche.
Da wir über 10 Personen waren, kann ich einen recht breiten Überblick geben: Die Suppen waren ausgezeichnet: Klare Knoblauchsuppe, Knoblauchcremesuppe, Leberknödelsuppe und das Highlight: die Ganslsuppe. Die muss ich besonders loben, es war mit Abstand die beste Ganslsuppe, die mir je untergekommen ist.
Da machte natürlich Vorfreude aufs Gansl, und die wurde nicht enttäuscht: sehr wohlschmeckend, resche Haut, nur das Fleisch teilweise etwas trocken. Aber ein ausgezeichneter Bratensaft, mit dem auch nicht gespart wurde, dazu hervorragende Semmelknödelscheiben und eine große Portion Blaukraut, nicht zu süß. Alle Ganslesser in unserer Runde waren jedenfalls sehr zufrieden. Außerdem hatten wir Zander natur sowie Zander gebacken, die österreichische Kuriosität "Holstein-Schnitzel", Backhendl. Das war alles deftig, reichlich, und gut. So wie man es in einem burgenländischen Dorfgasthaus erwartet. Einziger deutlicher Kritikpunkt: das Backhendl wurde eindeutig im selben Fett ausgebacken, in dem vorher der Zander geschwommen ist.
Von den Getränken ist der Uhudler-Frizzante positiv erwähnenswert. Der Cappuccino wird mit Schlagsahne serviert, das nicht als Kritikpunkt, sondern nur als Vorwarnung. Ich hätte es ja ahnen können und vorher fragen. Service sehr freundlich und schnell, und auch obwohl das Restaurant zur Mittagsstunde sehr gut besucht war, mussten wir nicht besonders lange auf das Essen warten.
Nun zum Buffet: Brot- und Semmelauswahl sehr umgangreich, auch mit glutenfreiem Angebot für die diversen Allergophobiker. Die ganz normalen Kaisersemmeln waren ungewöhnlich gut, aber leider bereits eine Stunde vor Ende der Frühstückszeit weg, und wurden auch nicht nachgelegt. Das warme Buffet war mittelprächtig, Spiegelei, matschiges Rührei, geschmacksbefreiter Leberkäse, gutes Bratwürstel, sehr guter Speck. Leider fehlt die Möglichkeit sich ein Omelett zubereiten zu lassen, was in dieser Hotelkategorie eigentlich üblich ist. Außerdem am Buffet: je eine Schüssel gebratene Nudeln und Eierreis, beides komplett vertrocknet und fade. Im Suppenkessel: lauwarme Miso-Suppe mit vertrocknetem Tofu. Meine Begleitung (ein großer Misosuppenfan) hat einen Löffel gekostet, und es dann abtragen lassen.
Also asiatisch kochen können sie im Asia Lindsberg eindeutig nicht.
Käse-und Wurstauswahl etwas schwach, kein Rohschinken, kein Beinschinken, keine Salami. Als Schnittkäse nur Emmentaler, aber immerhin zwei vorzügliche schön reife Weichkäsesorten.
Versöhnt wurden wir auf der anderen Seite durch die sehr große Auswahl an diversen Extras, zB Sekt, Schälchen mit Lachs, Mehlspeisen, Obst. Große Auswahl an Müsli (nicht gekostet), große Auswahl bei Kaffee und Tee (Ronnefeldt).
Fazit: sehr umfangreiches Buffet, aber mit deutlichen Schwächen, die man in der Kategorie eigentlich nicht erwarten würde. Der volle Preis von 21 € wäre mir dafür eindeutig zu viel. Wir hatten die Thermentageskarte + Frühstück, da zahlt man für das Frühstück effektiv gerechnet 11 €, das ist wiederum günstig. (Aber der Thermeneintritt ist mit 33 € ja auch nicht gerade ein Schnäppchen).
Da wir für den Weg länger gebraucht hatten als gedacht, war der größte Sonntag-Mittag-Ansturm schon vorbei, und es war auch ruhiger im sehr freundlich eingerichteten Gastraum. Positiv: das ganze Lokal ist ein Nichtraucherlokal, auch das etwas rustikaler eingerichtete Stüberl. Toiletten picobello. Der Service war sehr schnell und freundlich. Brachte die gewünschten Speisen für die hungrigen Kinder besonders schnell, entschuldigte sich noch einmal persönlich, weil ein Getränk falsch boniert worden war, hatte auch Malblöcke und Stifte parat, wie dann das Essen für die Erwachsenen kam.
Hier die Chronologie: Leberknödelsuppe erstklassig, eine richtig gute Brühe mit einem großen Leberknödel. Kürbisschaumsuppe, sehr cremig, mit viel Wein und etwas Chili abgeschmeckt. Etwas überwürzt.
Hauptspeisen: Wildpfandl = Wildschweingulasch mit Semmelknödel, nach Aussagen der Bestellerin sehr gut. Zweierleivom Wildschwein mit Wirsinggemüse, Selleriepürree und Grammelknödel: hervorragend, insbesondere der Lungenbraten, noch ganz leicht rosa mit schön gewürzter Rosmarinkruste. Aber auch die Zutaten dazu, das war ein Schmaus! Dann hatten wir am Tisch noch das Bauern-Cordonbleu mit Basmatireis. Das Cordonbleu litt eindeutig unter dem verwendeten Selchspeck, der viel zu intensiv alles überdeckte. Der Basmatireis dazu ist auch nicht gerade eine ideale Beilage. Wir bestellten daher Kartoffelsalat, der war aber auch nicht so ganz gelungen. Etwas wässerig, etwas sauer. Da die Portionen alle durchaus reichlich waren, und dann noch die Suppe als Vorspeise, war keine Kapazität mehr, um noch Nachspeisen zu testen.
Noch einmal zusammengefasst: wirklich ein sehr angenehmes Restaurant mit schöner österreichischer Küche. Qualität der Speisen durchweg sehr gut, hier und da ein paar kleine Abstriche.
Es handelt sich wohl um ein Haus mit Tradition, das aber wohl auch schon bessere Tage gesehen hat. Das Haus hat Charme, aber könnte sicher auch an der einen oder anderen Stelle, zB den Toiletten, eine Renovierung vertragen.
Wir saßen im Nichtraucherbereich, hell und freundlich, und an diesem Sonntag mittag komplett reserviert. Überraschung: im großen Saal nebenan spielte das Neukirchner Salonorchester, und so wurde das Gansl von Geschichten aus dem Wienerwald und Annenpolka begleitet.
Die Speisenkarte habe ich kurz überflogen, bietet ein ansprechendes Programm der österreichischen Küche, aber heute war für uns Gansl angesagt. Vorab gab es als Gruß aus der Küche etwas Brot mit Gänseschmalz, auf die übliche Gansleinmachsuppe haben wir verzichtet.
Das Gansl kam auf schön vorgewärmten Tellern, im ersten Moment dachten wir, das ist aber etwas wenig. Aber das was auf dem Teller lag, war dann doch gut ausreichend, außerdem ein sehr guter Serviettenknödel dazu, und ein Schüsselchen Rotkraut, leider wie in Österreich immer unvermeidlich nachspeisenmäßig süß.
Fazit: sicher keine Haubenküche, aber solide und gut, Preisleistungsverhältnis absolut in Ordnung.
Noch ein Wort zum Service: sehr freundlich und flott.
Zum Ambiente: "Urig" könnte man, sagen, halb Almhütte , halb Beisl. Und sehr in die Jahre gekommen. Das "Urige" leidet außerdem etwas unter dem Kitsch, den die aktuellen Wirtsleute zwischen die alten Gerätschaften platziert haben und besonders unter der penetranten Werbung für Aloe-Vera-Produkte, die einen von der Speisekarte über den Tischaufsteller bis aufs Klo zum Urinal und ans Waschbecken verfolgt. Das dritte geschäftliche Standbein des Wirts scheint außerdem der Mineralienhandel zu sein.
Die Speisekarte macht einen guten Eindruck: Österreichisches, Herzhaftes, aber auch manches außer der Reihe. Wir haben als erstes zum Aufwärmen Suppentopf mit Fleischstrudel und Frittatensuppe. Beides mit einer echten Rindssuppe, sehr fein. Unschön sind die offensichtlich tiefgefroren gewesenen Karottenstücke, eine Misshandlung, die sie durch ihre gummiartige Konsistenz verraten. Diesen Karottenstücken begegnet die Liebste dann wieder als Beilage zum Wiener Krenfleisch. Das Fleisch war sehr gut, in würzigem Sud und mit sehr viel frischem Kren serviert. Als Beilagen kamen Erdäpfel und die schon erwähnten Gummikarotten.
Ich hatte mich für den Schinkenspeckteller mit Hausgeselchtem und Wildschweinspeck entschieden. Schinken und Speck tadellos, fast von Mangalitzaqualität. Die Garnitur war aber sehr sparsam: ein paar Porreeringerl (warum?), 3 Stückchen rote Zwiebel, 2 Viertel einer der Jahreszeit entsprechend blassen und wässerigen Hollandtomate. Dazu eine (1) Scheibe tiefgefrorenes und in der Mikrowelle heissgemachtes Brot (immerhin besser als altbackenes Brot aus dem Plasticksackerl). Kein Gurkerl, kein Kren .... Und die auf meinen Wunsch gebrachte zweite Scheibe Brot schien dann mit 1 Euro extra auf der Rechnung auf.
Als Dessert gab es für die Liebste eine Kohlröserltorte, das ist eine Walnusstorte mit dicker Nougatglasur. Eher von der schweren Sorte, und sehr fade im Geschmack, und sicher nicht tagesfrisch. Der begleitende Häferlkaffee war aus einer vermutlich sehr billigen Kaffeesorte gebrüht.
Fazit: Die Köchin kann prinzipiell ihr Handwerk, siehe Suppenbrühe, siehe Fleisch. Aber es sind schon paar arge Schwächen auch dabei, die das Bild trüben (Gummikarotten, Garnitur).
Was uns aber dann wirklich gestört hat, war der sehr unfreundlich, fast schon feindselig wirkende Wirt, der auch für den Service zuständig war. Da fragt man sich schon, warum jemand der die Leut nicht mag, ausgerechnet Wirt werden muss. Mineraliensammler wäre da eindeutig die bessere Wahl gewesen, den Steinen ist es egal, wie man mit ihnen umgeht.
Gleich am Eingang kann man den Blick in die winzige Küche werfen, das erklärt auch nach Aussagen der freundlichen Dame, die uns bedient hat, warum man vom "a la carte" auf diese Art des Überraschungsmenüs umgestiegen sei.
Zum Service: es gibt dort zwei schwarzhaarige Damen, eine junge und eine ältere, wir wurden sehr freundlich und aufmerksam von der jüngeren bedient. Beide Damen aber wohl nicht gelerntes Personal, sonder eher im Zweitberuf im Service.
Das Lokal war voll, alle Tische reserviert und füllten sich auch im Laufe des Abends. Das purpurrot der Wände ist etwas gewöhnungsbedürftig, die ganze Einrichtung könnte durchaus ein Update vertragen und bequemere Stühle wären auch nicht schlecht. Die Trennung vom Nichtraucher-Essensbereich und Rauchereck an der Bar am Eingang funktioniert leider nur schlecht, großer Minuspunkt dafür. Einige Gäste an 2-er Tischchen saßen in einer Art Durchgangsbereich, praktisch direkt vor der Toilettentüre. Das hätte ich mir nicht gefallen lassen. Außerdem läuft wie schon in anderen Reszensionen erwähnt, mehrfach die Küchenhelferin durch den Raum, verschwindet nebenan, lässt auch die Tür mal offen stehen, kommt dann wieder .... Ist störend.
Nun zum Essen: Nach der obligatorischen Frage: Was soll es NICHT sein?, kam schnell der erste Gang: Zucchinisalätchen mit Ziegenfrischkäse und selbstgebackenem Brot. Zucchini sehr gut mariniert, dazu noch feine Blattsalate und Rucola. Ziegenkäse etwas lasch, Brot sehr weich und süß, fast an Kuchen erinnernd.
Gang 2: Pilzrahmsuppe, dazu ein halbes Wachtelei auf Pilzcreme. Suppe eher schwach im Geschmack, sehr gut aber das darübergeträufelte Petersilienöl. Die Pilzcreme kräftig nach ihren Namensgebern schmeckend. Dazu wäre ein Stückchen Brot nicht schlecht gewesen.
Gang 3: Gebratener Saibling auf Rotebeete-Risotto: der Fisch auf der Haut knusprig gebraten, traumhaft, und das Risotto ein Gedicht!
Gang 4: gebratene Entenbrust mit Artischocken. Die Ente ebenfalls hervorragend gebraten, noch leicht rosa. Die Artischocken waren dann etwas fad, aber ich konnte mich noch nie für Artischocken begeistern.
Gang 5, Dessert: eine Zitronencreme mit Kumquats, Granatapfel, und ein Schokostangerl, und das ganz noch leicht mit Kumqatslikör übergossem. 1A! Volle Punkte!
Als Getränke hatten wir die auf dem Tisch bereitstehende Flasche Mineralwasser, außerdem als Aperitiv einen Rose-Sekt (ausgezeichnet, nicht süß) sowie für meine Liebste einen Muskateller-Sekt (leicht süß). Meine Weinwahl war nicht so glücklich. Ich versuche seit einiger Zeit herauszufinden, warum soviel Gewese um den Wiener Gemischten Satz gemacht wird, und habe ihn auch gestern bestellt (Winzer ist mir leider entfallen). Der servierte Wein war leider sehr "flach", offensichtlich aus einer länger offenstehenden Flasche. Wurde aber sofort ausgetauscht, allerdings war er auch aus der neuen Flasche nicht wesentlich besser.
Fazit: Das Essen war ausgezeichnet, wir haben den Abend sehr genossen. Die 5 Gänge waren für uns ausreichend, auch wenn es sicher nicht schwer gefallen wäre, einen 6. oder 7. Gang unterzubringen. Summa Summarum inkl. Trinkgeld: 80 €.
Das Konzept des Lokals ist gestern jedenfalls voll aufgegangen. Abstriche aber für das Ambiente. Die Räume eignen sich eher für eine Bierkneipe, als für Haubenküche.
Die Einrichtung schwankt zwischen rustikal und kitschig und ist etwas überladen, aber man kann prima gemütlich drin sitzen, auch in größerer Runde. Die Trennung von Nichtrauchern zu Rauchern funktioniert sehr gut (ich frage mich allerdings gerade, ob es überhaupt einen Raucherbereich gibt? Hab ich gar nicht so darauf geachtet).
Eine umfangreiche Speisekarte bietet Pizza, Pasta, Carne und Pesce.
Unsere Runde hat sich aber komplett für Pizza entschieden. Nach kurzer Wartezeit kamen dann die Fladen: Nicht so groß (mancher mag sagen: nicht zu groß), aber auch nicht klein. Gerade so, dass man sie schafft, ohne sich zu überessen. Der Teig dünn und ansatzweise knusprig, der Belag ausreichend und mit frischen Zutaten. Und das ganze schmeckte auch gut.
Sicher, ich habe in Wien und anderswo schon deutlich bessere Pizza gegessen, vor allem wenn sie aus einem Steinbackofen kommt, aber das Roma spielt hier in einem guten Mittelfeld mit.
Einziger Kritikpunkt: über meine wirklich gute und nicht zu schwere Quattro Formaggi hat der Koch noch Dosen-Parmesan gestreut. Das sollte nicht passieren, eigentlich sollte Dosen-Parmesan bei einem Italiener, der auf sich hält gar nicht in der Küche stehen.
Der Service war freundlich und schnell. Summa Summarum: Ideal um mal gemütlich eine Pizza zu essen, werde sicher wieder kommen.
Nachtrag: Im Sommer gibt es auch Plätze im Freien
Das ist für mich: mangelhafter Service.
Bevor hier Kommentare kommen: sicher dürfen die Wirte ihr Lokal gerne schließen. Aber diese Info muss auch auf die Homepage!
Nachtrag vom 16.01. Seit heute ist ein Hinweis auf der Webseite, dass ab 11. Februar wieder geöffnet ist. Vermutlich zu den dort angegebenen "Sommeröffnungszeiten".
Zu 90 % kann ich mich übrigens der Bewertung von hautschi anschließen: Ambiente sehr angenehm, nicht zu eng, im Nichtraucher haben wir erfreulicherweise nichts von den Rauchern mitbekommen.
Service sehr freundlich und aufmerksam, nur zum Ende hin lies die Aufmerksamkeit bei fast kompletter Restaurantbelegung etwas nach, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Wir waren zu viert und hatten alle Tafelspitz in leichter Variation, mal als Schultersterzl, als mageres oder durchwachsenes Gustostückerl. Hier kann ich mich kurz fassen: die kräftige Rindssuppe mit Frittaten oder Fleischstrudel als Einlage war ausgezeichnet, ebenso das Rindfleisch, die Gemüseeinlage und die Markknochen. Die obligatorischen Beilagen geröstete Kartoffeln waren ebenfalls sehr gut, ebenso der Apfelkren. Semmelkren muss man wohl mögen, die Schnittlauchsoße war etwas schwer, da hätte ich mir was leichteres, frischeres gewünscht. Das war es dann aber auch schon. Vorab hatte ich noch eine Vorspeisenvariation mit Gänseleberpastete, Tafelspitzsulz und Tartar, als Dessert hatten meine Begleiter einmal die Schneenockerln und einmal die Rum-Kokos-Mousse. Aber allzuviel an Vor- und Nachspeisen kann man kaum bewältigen, wenn man den Tafelspitz gewählt hat. Wir waren alle rundum satt und sehr zufrieden. Mit den Getränken Vitamincocktail, diverse kleine Biere und paar 1/8 Grüner Veltliner kamen wir dann bei 190 € raus. Fazit: den guten Ruf hat der Plachutta Nussdorf wirklich zurecht, wir werden wieder kommen.

@ AlexanderN: Das Problem, dass das Service bei vollem Lokal "zurückschraubt" kenne ich dort auch. Die Personaldecke dürfte sehr am Limit sein.

Schloss Aigen bei Salzburg präsentiert seine Speisekarte wie im Anatomiebuch: Link

Ja und Nein. ich will hier jetzt keine i-Tüpferl-Reiterei, wie es auf österreichisch heisst, veranstalten. Ich denke es dürfte auch jedem klar sein, was gemeint war: verschiedene Stücke Rindfleisch so zubereitet und serviert wie der Tafelspitz im engeren Sinne. Dieser war bei unserem Eintreffen um 12 Uhr aber noch nicht verfügbar, weshalb wir auf die anderen Stücke ausgewichen sind.
Ich kam etwas nach elf Uhr und gleich beim Eingang wurde ich angeherrscht, was ich denn hier wolle. Auf mein "Ich würde gerne etwas essen" kam zur Antwort, da müsste ich bis halb zwölf warten. Das finde ich ja noch legitim, wenn auch nicht besonders höflich. Eine Frechheit war allerdings, dass ich im gänzlich leeren Lokal sehr unfreundlich aufgefordert wurde, ich solle meine Sachen nehmen und mich an den kleinsten Tisch setzen, wenn ich alleine wäre. Nach einem Getränkewunsch fragte auch niemand. Nach meiner Bitte, etwas zu trinken zu bestellen, rief mir wiederum die extrem unfreundliche Dame (Besitzerin???) von der anderen Seite des Raumes zu, was ich denn wolle. Der Jasmin-Tee wurde mir auf den Tisch geknallt. Die dann noch gekosteten DimSum, Krabben + Schweinefleisch, waren zwar gut, aber mit dem Ambiente und dem Service wollten sie mir nicht mehr so richtig schmecken. Den Laden werde ich sicher nicht mehr aufsuchen. Erst dachte ich ja, ich war der "Dame" unsympathisch, zumal sie auch noch laut (auf chinesisch aber trotzdem eindeutig) mit einer Kollegin über mich gesprochen hat. Aber nach dem Lesen der anderen Berichte scheint das hier nur der ganz normale Umgangston mit Gästen zu sein.
Aber erst einmal zur Lokalität: Unscheinbar in der Vorstadt in einer Seitenstraße gelegen. Vom Gastgarten haben wir jahrzeitlich bedingt natürlich nichts mitbekommen. Innen nicht sehr groß, helle freundliche Einrichtung. Vorderer Bereich mit Theke ist Nichtraucher, der Rest Raucher. Bei unserem Eintreffen Samstag Abend waren bereits trotz der eher frühen Stunde alle Plätze belegt, und freiwerdende Tische wurden sofort wieder besetzt. Reservierung ist also ein Muss.
Service sehr freundlich, die Aufmerksamkeit für weitere Bestellungen wie Wein, Dessert sowie für die Rechnung war aber etwas gering, wir mussten schon immmer etwas deutlicher signalisieren, wenn wir noch einen Wunsch hatten.
Nun zum Gansl: so muss eine Gans sein, resch, heiß, duftend, zart. Die begleitenden Knödel waren für österreichische Verhältnisse in Ordnung, für mich als Exilfranken und Kloß-Liebhaber aber nur ein schwacher Ersatz. Soße dazu aber sehr gut, schön entfettet und nicht zu wenig. Das Rotkraut schmeckte meiner Begelitung sehr gut, für meinen Geschmack war es zu süß und erinnerte mich mehr an ein Dessert. Das nächstemal würde ich doch das Speckkraut wählen. Als Wein hatten wir die ausgeschriebenen Jungweine weiß und rot, beide entpuppten sich als angenehme Begleiter der Gans. Und der Mohr im Hemd zum Abschluss war ausgezeichnet, frisch und locker. Wir kommen wieder, vor allem weil sich die Speisekarte auch sonst sehr vielversprechend liest. Deutliches Manko: die Luft ist nicht besonders gut, vermutlich zieht die Dunstabzugshaube der Küche den Rauch durch den Nichtraucherbereich. Zu Hause haben wir das dann noch einmal so richtig bemerkt, Kleidung und Haare hatten einen starken Essens- und Rauchdunst abbekommen.
Alles nicht der Rede wert, aber wie so machmal liegt das Positive im Verborgenen: bei meinem ersten Besuch vor ein paar Wochen habe hatte ich einen ausgezeichneten Topfenstrudel, und bei weiteren Besuchen konnte ich diesen Genuss wiederholen und heute mit einem Apfelstrudel vertiefen. Diese hausgemachten Strudel (das restliche Gebäck wird wohl zugeliefert) sind wirklich erstklassig. Da kann sich die übliche Tiefkühl-Papp-Ware, die man sich in auch erstklassiegn Kaffeehäusern zu servieren traut, ein Vorbild nehmen. Für mich war das jetzt eine Neudentdeckung, bei einem Bekannten bin ich aber damit nur offene Türen eingerannt, Kommentar: Ist in Wien eh bekannt, dass der Wannenmacher einen guten Strudel hat.
Der Kaffee ist übrigens auch in Ordnung, der Service sehr freundlich. Zum weiteren Angebot der Karte kann ich bislang nichts aussagen, das "Sehr gut" für Speisen bezieht sich daher ausdrücklich nur auf die Strudel ...
Zum Essen: Rindssuppe sehr fein, Schweinslungenbraten hervorragend zart und ganz leicht rosa. Einziger Kritikpunkt: die Krebsravioli kamen fast schon kalt an den Tisch, auch beim zweiten Versuch des sehr freundlichen und aufmerksamen Service gelang das nur halb. Ist auf jeden Fall bald wieder einen Besuch wert. Ambiente: freundlich schick, angenehme Musik vom DJ zwischen Barsound und Electronicpop

Hallo "Unregistered", im November 2010 gab es einen "Gruß aus der Küche", wenn ich mich recht erinnere, war es Brot mit einer Art Pastete. Warum du keinen Gruß aus der Küche bekommen hast, kann ich nicht sagen. Hatte der Koch halt einen schlechten Tag oder deine Nase hat ihm nicht gefallen ;-)

@Kugelbauch: bei der Qualität der ganzen Reviews relativiert sich aber das "Lob" sehr schnell wieder... das geht bis zu "Super, weil's Pornos am WC gibt.." Gerry

nur interessant, dass es gar keinen Gruss der Küche gibt ... ??

Hatten leider die gleiche Erfahrung: Die Suppe und die Nachspeise war OK, teilweise waren die restlichen Sachen jedoch entweder versalzen oder überteuert.
Na also, geht doch. Und warum nicht gleich so? Hätte mir und meiner Familie ein ärgerliches Rumstehen in der Kälte erspart und dem Restaurant diese Bewertung. ;-)
also ich habs jetzt auf der hompage gelesen dass sie wintersperre haben... weiß ned was ihr da alle habt wegen so einer kleinigkeit gleich so ein tam-tam zu machen...
Mal langsam: Wenn das Lokal regelmäßig im Winter schließt, wie es der Kommentar von magic vermuten lässt, dann sollte es auch kein Kunststück sein, auf der Webseite einen Hinweis darauf unterzubringen, etwa der Art: Ab Anfang Dezember bis Ende Februar ist unser Lokal üblicherweise geschlossen. Und was soll bitteschön ein Telefonanruf bei einem geschlossenen Lokal für ein Ergebnis bringen? Es stand ja noch nicht einmal an der Gaststättentüre, dass und wie lange geschlossen ist! Soll ich als Kunde meine Restaurantbesuche jetzt immer generalstabsmäßig eine Woche vorher vorbereiten? Nein, sicher nicht, und das ist eben genau das Versagen beim Service, das ich kritisiere. Ich bin gerne bereit im Sommer, wenn ich denn wiedermal an der Ecke vorbeikomme, eine neue Bewertung zu schreiben, und dann auch etwas zu Ambiente und Speisen zu sagen, worauf ich jetzt ja bewusst verzichtet habe. (das noch an Little Vic gerichtet).