Eisendraht

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So sollte ein Wirtshaus sein. Urig, echt, herzliche Wirtsleut, gemischtes Publikum...
Waren wir am Vortag auf "Nobel-Hobel" unterwegs sollte es diesmal was "bodenständigeres" sein. Das Wirtshaus macht von aussen jetzt nicht rasend viel her ist aber im Gastraum äusserst gemütlich und hübsch gemacht. Nicht zu modern aber auch nicht angestaubt, bissl gar arg hell wars womöglich...aber sonst gefiel es uns schon mal sehr gut. Der Herr Wirt kommt sogleich und fragt nach unseren Wünschen. 1 x Wiener Schnitzel und eine Beiriedschnitte mit Kürbiskroketten wollen wir essen - dazu eine Flasche Veltliner vom Fritsch (gleich ums Eck)
Wein sehr gut (Wein schmeckt immer besonders gut wenn man dort ist wo er wächst - finden wir) Das Wiener Schnitzel (wiewohl Schwein) extrem zart, nicht zu dünn oder zu dick, goldbraun - die Panier schlägt mustergültig Wellen. Sehr gut. Rosa Beiried geschmacklich top, etwas zarter könnte das Fleisch vielleicht sein, Saftl dicht und mollig, die Kroketten ausgezeichnet. Wir sind happy und kommen mit Gästen (Stammgäste aus dem Ort) noch ins Gespräch und pipperln noch ein paar Gläser mit ihnen. Gute Nacht!
Und was soll man sagen: Plachutta in Bestform - ich weiss wieder warum diese Läden seit Jahren gut gehen: Man weiss was man bekommt (das ist vielleicht ein bissl fad) und das in sehr guter Qualität. Zudem war gestern auch das/der Service famos! Man ist das ja gar nicht mehr gewohnt. Wo doch in letzter Zeit so viele ungelernte Servicemenschen oft zwar freundlich aber eben auch ein bissl ahnungslos in vielen Lokalen herumwerken...
Unser Kellner ein Vollprofi: Immer da wenn er soll und nicht wenn nicht. ;) Aufmerksam aber nicht aufdringlich, routiniert aber dennoch "persönlich"- perfekt!
Das Beef Tatar setzt den Standard für die, die wir sonst essen und das Kalbswiener auch ein Traum. Nicht zu dünn und zu groß (ist groß überhaupt ein Qualitätskriterium?) die Panier nicht zu dunkel und zu hell, schön souffliert, das Fleisch zart ...beim Erdäpfelsalat (auch sehr gut ) geht ein bissl der Nepp-Alarm los (+ EUR 4,10,-) Naja...
Dennoch: Wer in der Innenstadt schön sitzen will und sich (oder Freunden aus dem Ausland) ein gutes Wiener Schnitzl angedeihen lassen möchte ist dort bestimmt sehr gut aufgehoben.
Perfekte Krautfleckerl, ein tolles (viel. ein bissi zu fettes) Schweinsschnitzel mit einem wunderbar marinierten Salat und auch eine gut gemachte Marokkanische Linsensuppe blieben bei mir positiv "hängen"
Der junge Wirt ist sehr nett aber noch etwas "durch den Wind"- die Renovierung hat Spuren hinterlassen ...
Getrunken habe ich eine weissen Spritzer - der war ok, good news vom Bier: Bio Schladminger vom Fass!
Hoffe das Faber hat ein längere und erfolgreichere Zukunft vor sich als die Vorgänger...

Wär fein, wenn sich da endlich einmal etwas hielte
Meine ist zudem mit der guten Salsiccia belegt. Alle Toppings sind von exzellenter Qualität. Gute Champignons, fantastisches Tomatensugo (?) mit perfekter Balance aus Süß, sauer und fruchtig - sehr guter Käse.
Hier ist nix Billigsdorfer. Der Teig eine Klasse für sich, ich lasse sonst immer den Rand übrig. Hier nicht. Weich, molliger Geschmack, hie und da leicht angekokelt...ein Traum! Getrunken hab ich ein Cola. Da gibts wenig zu berichten :)
Fazit:
Kein sehr schönes Lokal, eher unterkühlt und auf Zweckmäßig "gebürstet" aber wirklich, wirklich hervorragende Pizza!
Also heute das Kogel3. Das schicke, relativ neue Lokal am Berg mit einer "batzn Aussicht". Wir haben nicht reserviert , der Laden ist gut besucht . Eine extrem freundliche junge Dame organisiert uns einen Tisch im Freien. Wir sitzen auf schönen Möbeln in chic, lässiger Atmosphäre mit Blick in die wunderschöne Landschaft. Mich erinnert das hier ein wenig an das Klee am Hanslteich (ohne Teich aber mit Weinbergen) auch die Autos vor der Tür sind sehr ähnlich. Sportwagen und SUV´s der eher teuren Sorte ;)
Wir trinken ein Glas Rosé aus Frankreich (weil der aus der Gegend ist gut aber aus) und ein Gruß aus der Küche kommt...eine aufgeschnittene Räucherwurst mit 3 Scheiben Brot. Die Wurst sehr gut, das Brot ebenso - nur passt dieses grobe Würstl so gar nicht zu dem (feinen) Rest des Lokals. Unstimmig irgendwie.
Meine Hauptspeise, die gegrillten Calamari hingegen passt sehr gut hierher.
Ein schöner Teller, wirklich viele - am Punkt - gebratene Kalamare in einem zitronig-knoblauchigem Saft. Dazu geröstetes Knoblauchbrot. Ein sehr gutes Gericht, gut gemacht und schön angerichtet. Mir wars eine fast zu große Portion. Kostenpunkt: EUR 15,-
Da ich freiwillig 2 Euro für den View hinzurechne - passt es irgendwie.
Der Wein, das Meerestier und dazu diese Lage, ich bin happy!
Fazit:
Wunderschön gelegen, ein neuer, recht schicker Spot in der Südsteiermark. Die Kellnerin war extrem flink und freundlich (hat uns zb. einen Strohhut geschenkt) das Essen gut (nicht mehr aber auch nicht weniger) und die Weinkarte gut bestückt - preislich eher oben als unten.
Kann man also machen - vor allem nach dem sechsten Brüstl oder der vierten Brettljausen ;)
Lässt man sich aber nicht abschrecken und geht hinein macht man Augen. Ein riesiger Raum, 5 Meter hohe Decken eine (von mir auf ca. 100 (?) Jahre alt geschätzte) Einrichtung mit massiv Patina. Ein Windfang wie aus dem Bilderbuch. Eine Zeitkapsel! Wunderschön. Hie und da ein paar Unstimmigkeiten aber alles in allem ein tolles Café mit Flair. Gerade richtig "verlebt."
Eben nicht zu Tode restauriert wie (für mich) das Weimar. Alles Geschmacksfrage, klar.
Apropos Geschmack:
Das Bier kommt von Stiegl und in der Flasche und meine Eiernockerl mit grünem Salat waren (nach einigen Eiernockerl-Disastern) richtig gut. Richtige Größe der Nockerl, alles offenbar frisch und selbst zubereitet. Flaumig, nicht trocken und geschmacklich einwandfrei. Portionsgröße: Reichlich! Der Salat ebenfalls kundig mariniert, also nicht fad. Der Kellner sehr freundlich aber (Cafehaus-like) nicht sehr geschwind. Man hat hier Zeit - sie ist nämlich (fast) stehen geblieben.
Fazit: Wunderschönes altvaterisches Kaffeehaus mit charmant-patinierter Einrichtung. Zum essen gibts allerhand und das was ich hatte hat geschmeckt! Sonntags offen und viele Veranstaltungen.
ZB: Schachabend mit Frau Schach (!) (kein Scherz)
Ein von mir geliebtes Ausflugsziel. Herrlicher Strand, schattige Plätzchen - eine Traumlage. Kulinarisch darf man sich natürlich nicht zuviel erwarten ...ABER: Die Würstl sind Bio und kundig zubereitet (Käsekrainer war gestern top!) es gibt guten Wein (Ubl-Doschek zb) und verschiedene Biere (vom Fass und aus der Flasche.)
Die Damen am Grill sind phasenweise vom Andrang etwas "überfordert" aber immer sehr freundlich - dann dauert es halt ein bissl- aber man ist hier ja nicht auf der Flucht.
Publikum extrem durchmischt. Am Abend (Wochenende) legen oft DJ´s auf...
Fazit: Charmante Hütte bei Top Strand mit guten Grillwürstln und überraschend gutem Getränkeangebot. Wer will kann mit der Rollfähre aufs gegenüberliegende Ufer schippern...
Die Speisekarte finde ich nicht so schön: ein sehr buntes Plastikding, drin steht viel. Vom Schnitzel über Burger & Pizza hin zu Spezialitäten des Balkans. Zur Verteidigung sei gesagt: es ist ein Restaurant in einem Freibad - hier muss man den unterschiedlichen Geschmäckern auch was bieten...versteh ich.
Die Betreiber sind Mazedonier (glaube ich, falls nicht: Pardon!) daher nehme ich den Urlaubsklassiker (Krk ca. 1986) Cevapcici - das sollten die ja können, denke ich mir.
Es war ein gute Wahl. Die "kleine" Portion (5 Stk.) kostet wohlfeile 5,90,- die: "ich sag jetzt nicht wie die mein Opa nannte" Dinger kommen mit Zwiebel, Ajvar und Pommes. Die Cevapcici sind würzig und saftig und schmecken wirklich gut. Geht ja. Dazu ein Bier von "Villacher" . Nun ja, es wird also höchste Zeit das die bald ihr eigenes Bier zu Brauen beginnen.
Fazit: Man sitzt (draußen) sehr schön mit Blick auf die Donau und das Essen schmeckt, der Nebentisch hatte Fisch, der sah auch recht fein und schmackhaft aus. Das Service ist freundlich aber vermutlich nicht oder noch nicht lange "professionell" und bald gibts (angeblich) eigenes Bier.
Na bitte. Hoffentlich funkt der Laden jetzt...

Mach dir nichts d´raus: Mein Kollege nennt diese Dinger, die auch mir schmecken, wenn sie gut gemacht sind, auch Hundstrümmerln.
Nun gut: Bier kommt von Golser, es gibt auch ein rotes...sehr fein. Ich bestelle ein Gulasch, das lässt erstaunlich lange auf sich warten (Gästeanzahl überschaubar) und ist braver Durchschnitt. Ein gutes Gulasch. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Etwas zu wenig "dicht" und dunkel, das Fleisch könnte zarter sein...
Womit ich so mein Problem habe ist das Innere des Lokals. Das 70er Jahre Lokal wurde mit Details "modernisiert" und das geht hier (meiner Meinung nach) in die Hose. Die Bilder, die Lampen, der Boden, hier passt wirklich gar nix zusammen, was auch manchmal/mancherorts "ulkig" sein kann - hier geht es nicht auf...draussen sitzen hingegen ist nett.
Fazit:
Wer in der Nähe ist und umkompliziert "Hausmannskost" essen möchte, könnte hier zufrieden sein. Extra herfahren muss man vermutlich nicht. Zudem wird man beim Anblick des gegenüberliegenden Bürgerhofs ein wenig traurig und wehmütig.
Aber das ist eine andere Geschichte...

Ja, eh. Steht ja im Text: gegenüberliegend

Der Bürgerhof ist aber das Lokal vis-a-vis. Ich finde den Schweinsbraten beim Gemütlichen Weinhauser gut, es gibt jede Woche eine neue Sorte. Dabei mag ich sonst eigentlich keinen Schweinbraten! Der war aber zart und nicht fett.

Stimmt. Der Bürgerhof macht traurig..
Das macht mir Freude. Grob geschnittenes Fleisch guter Qualität - separat: Zwiebel und Kapern, auf dem Fleisch ein Wachtelei. Ungefragt bekomme ich Salz-, Pfeffermühle, Tabasco und Chilischoten dazu gestellt. Sehr fein. Die Chillis wirklich sauscharf- herrlich. Schmeckt mir gut so - mein Beef Tatare . Es gibt übrigens auch ein Mittagsmenü (mit Suppe ca. 9 , ohne ca. 8 Euro)
Fazit: Das /Der Edelmann hat sich fesch gemacht - mir gefällt es nicht 100% in allen Belangen aber generell ist der Umbau sicher ein Gewinn...ab Herbst kommt eine Pizzeria (!!) aufs Dach ...man darf gespannt sein.

spritzer mir r nicht mit n... für den Namen des Lokals für den kann ich bitte nix...

eine gute und berechtigte frage - ich glaube nichts allzu aussergewöhnliches (vielleicht tu ich dem laden jetzt unrecht ) mir ist das schladminger bio zwickl ins Auge gestochen - habe jedoch einen weissen spritzen getrunken , sorry ;)

Achja, was gibts eigentlich für Biere? Dazu findet man in der Onlinekarte rein gar nichts.
Ich betrete das Lokal, viel weisses Holz, die aktuell offenbar unvermeidlichen graue Wände, in Cognac gehaltene Kunstlederbänke und retro Lamperie mit den ebenfalls unverzichtbaren Glühbirnen mit kunstvoll geschwungenen Wolfram-Drähten. Das sieht wirklich gut aus, mir vielleicht ein bisschen zu sehr "nach Katalog". So könnte auch eine international agierende Franchise Kette ihre Premiumlinie ausstatten...aber es sieht wirklich hübsch aus.
Hell, modern, freundlich, sauber.
In der Mitte eine Schank mit einer wunderschönen Kaffeemaschine - angeblich die einzige ihrer Art in Österreich. Da hat man Geld in die Hand genommen...das sieht man den ganzen Lokal an. Ich werde freundlich begrüßt und bekomme ein kleines Bier zur Begrüßung (Weitra) - wie nett! Leider ist alles ausreserviert (Gersthof freut sich wie gesagt) aber man bietet mir einen Platz an der Bar an, soll sein. Die Speisekarte ist ein Zettel (leicht) - die Weinkarte ist auf ein massiv metallenes Klemmbrett geklemmt, (schwer) . Nach kurzem Studium bekomme ich einen Krampf in der Hand.
Gut, ich habe keine Kondition aber das wird wohl nicht auf Dauer die Lösung sein.
Ich nehme einen gemischten Satz von... - ui vergessen und eine Beef Tartare mit Avocado Creme. Das Tartare kommt überraschend rasch und sieht schon einmal sehr gut aus. Eher grob geschnitzt thront das Fleisch auf einer Avocado-Creme, oben drauf ein Wachtelei und Radieschen - dazu dunkles Brot. Guter Fleischgeschmack, gute Konsistenz (ich mag das Tartare nicht zu fein, was hier zum Glück nicht der Fall ist) vielleicht etwas zu brav abgeschmeckt. Purer Fleischgeschmack.
Viel Pfeffern und Salzen und dann ist es (für mich) perfekt! Die wirklich gute Portion kommt auf 11,90,- Fair wie ich meine. Der junge Chef wuselt sichtlich stolz durch sein neues Lokal, begrüßt die neuen Gäste alle per Handschlag- sein Personal ist freundlich aber natürlich noch nicht ganz eingespielt (seit 2 Tagen offen...) aber das ist ja ganz normal und das finde ich durchaus charmant.
Ach ja: Man kann (soll) sich aus der Speisekarte ein 3 gängiges Menü zusammenstellen - das kostet dann wohlfeile 24 Euro.
Fazit:
Ein schönes Lokal in einer Gegend die ein schönes Lokal dringend benötigt. Freundliche Leute, gutes Essen- hübsch angerichtet, etwas unterkühltes, zeitgeistiges Ambiente (Bilder sollen noch kommen, sagt der Chef) und eine Weinkarte mit Fitnesstraining Zusatzeffekt.
Ich komme wieder.
Aktuell sollte man reservieren - die Bude wird zu Zeit "gestürmt."

Der einfache Hollerkoch der Landküche war auch leider nie wirklich gut. Holler wächst im Sommer ja wie Unkraut und war eine billige Beilage zu Süßem. Denn Holler wächst im Sommer teilweise wie Unkraut. Mittlerweile gibt es aber raffiniertere Hollerkochrezepte die viel besser schmecken.

@Alpha, mein "gefällt mir" bezog sich auf den Kommentar von Anita. Ich hab noch nie Hollerkoch gegessen.

@magic: Und wie schaut es mt gebackenen Holler-Blüten aus bei Dir? Sei es gesalzen oder süss? Bezügl. Lokal: Freue mich schon sehr auf das erste Essen dort. Den Campari sprizz haben wir schon getestet, auf der Gasse ;-)
Was soll ich sagen: das Gulasch eines der besten welches ich seit langem gegessen habe. Ganz klassisch gemacht , mehr dunkelbraun als rot (so soll es - für mich - sein) sämig, dicht, pikant, das Fleisch zart und fasrig - fantastisch!
Das Bier mundet auch ;)
Kosten: Kleines Gulasch 6,80 - dennoch eine ordentliche Portion. Fair!
Ich komme wieder!
Bald gibts einen Schanigarten draussen- juhu!

zum Glück nicht alle - aber die meisten. auch schon gehört: "das Wirtshaus, die letzte Bastion wo sie der weisse mann noch wohl und zuhause fühlt..." kein scherz. seltsame zeiten

Ja schade das die nachfolgende Generation die Wiener Küche verweigert.
Ich entschied mich für die Orangery - kein Fehler wie ich vorgreifen möchte.
Das Ambiente...ja mei: man sitzt in einem Einkaufszentrum.
Schön ist das nicht, leise auch nicht. Direkt vor dem Lokal eine Art "Kinderspielplatz"...das werden keine 5 Ambiente Sterne, aber dafür kann das Lokal eigentlich nix.
Man sitzt auf kantigen, roten Stühlen und Bänken die bequemer sind als sie aussehen und schaut durch große Fenster vor das Q19 auf einen trostlosen Vorplatz.
Sprießendes Grünzeug (Avocadokerne?) retten was zu retten ist...
Ein sehr netter junger Mann bedient mich, ich nehme ein kleines Bier (Zwettler) welches prompt kommt. Auf meine Frage was ich hier essen solle empfiehlt er das rote Chicken Curry, angeblich sehr scharf. Her damit!
Gibts auch als Menü um wohlfeile 7,90,-. Zuerst kommen kleine Frühlingsrollen, 100% TK Ware. Brav. Nicht schlecht, richtig gut aber auch nicht wirklich. Dann das Curry, und es überrascht mich positiv. Ein recht großer Topf, hocharomatisch, wirklich scharf (nicht extrem aber doch schon...), offenbar von einem Könner gemacht!
Eine sämige, pikante Sauce mit reichlich (knackigem) Gemüse und zartem Huhn.
Das schmeckt richtig gut, eindeutig besser als beim 0815 Chinesen.
Bin ich wieder mal im Q19, esse ich das fix wieder.
Hier können die hippen Kinder auch ihre Grosseltern einladen und es wird beiden Generationen gefallen. Nobel ohne Schickimicki und Retro ohne Shabby. Zum Service: Wir bekamen einen Tisch zugewiesen der uns nicht so gefiel weil es ein bissl zog und genau eine fette Säule neben uns stand, wir haben freundlich nach einem anderen Tisch gefragt und bekamen - ohne zu zögern - Einen. Der lag wesentlich "günstiger" und war schön eingedeckt. Auf "altväterisch" gebürstetes Geschirr mit Goldrand, Thonetstühle, weinrote Lederbänke ...alles sehr stimmig, alles sehr schön!
Eine liebreizende Kellnerin kommt sogleich herbei uns nimmt unsere Wünsche entgegen. Wir nehmen eine Flasche Wein und mehrere "Assietten" (Einschiebspeisen) ich sag mal so: Wiener Tapas, kleine Köstlichkeiten, Zwischendurch oder eben gleich nur so. Wir nehmen "Sasak" (Meine Diagnose: Schweinsbraten als pulledpork) Bein-Schinken mit herrlichem Krenrahm und Ei und "Schill" (Zander im Speckmantel mit Paprikakraut) Das/Der (?) Sasak herrlich aromatisch und weich, der Schill anfangs etwas gewöhnungsbedürftig - das herrliche Paprikakraut macht es aber wieder gut und der Schinken von 1A Qualität. Dann kommt der Shrimpscocktail, dieses Retrogericht kommt ja oft fürchterlich mit Billigware daher - hier nicht. Tolle Shrimps, dilllastige, sämige und frische Sauce - sehr gut!
Wie schon erwähnt bediente uns eine sehr freundliche Frau die immer zur Stelle war, vielleicht schon zu oft. Denn der Wein wurde uns etwas zu oft nachgeschenkt- das stresst ein bissl.
Jammern auf hohem Niveau! ;)
Fazit:
Wer in stimmiger, gediegener und dennoch gemütlicher Atmosphäre essen möchte wird hier auf seine Kosten kommen. Obacht: Fine dining ist hier nicht, eher gehobene Wiener Kost inkl. Uraltgerichten (bzw. Rezepten) die man aus Omas Küchen-Kiste geholt hat. Eine (gelungene) Zeitreise die Spaß macht & schmeckt.
Ich komme wieder.

Dillastig mag ich nicht. Einst gab es in Wien zwei Hotelrestaurants, die zur Spitze zählten: Das Prinz Eugen im Hilton und das Korso im Bristol. Schöne Zeiten. Quersubventionen sind hierzulande anscheinend nicht mehr "zeitgemäß".(ein Kotzwort). Schade.

danke danke danke. *rotichwerd* schöne feiertage!

Da der button bei mir nicht mehr existiert muss ich schon vor längerer Zeit mein okay gegeben haben.
Sonntag Nachmittag im Gelbmann. Vorab: So hat ein Vortstadtwirsthaus auszusehen, zu schmecken und zu klingen. Hier ist alles so wie es immer war (ok, seit ein paar Jahren darf man nicht mehr rauchen) und das ist gut so. Ein gesteckt voller Raum, leise ist es hier nicht wirklich und der Kellner macht seinen Job. Nicht mehr und nicht weniger. Flugs drückt man uns die Karte in die Hand und bringt das bestellte Bier. Ottakringer Goldfassl PUR vom Fass. Top!
Gegessen wurde eine gebackene Leber ( 3 Stück sehr zarte Leber) + Majonäse Salat. Beste gebackene Leber seit Monaten. Das Brandstetter wurde hiermit am Sonntag geschlagen ;) und ein kleines Beuschel. Auch dieses eines der besten seit Ewigkeiten. Um uns herum viele, viele Gäste (alt + jung (ok, mehr alt:) und alle recht laut und vergnügt) und es ist alles sehr stimmig und gemütlich. Hintennach noch ein Schnaps. Ein ehrliches Kriecherl wohlfeil gepreist. Wir sind happy!
Fazit; Wer nach einem authentischen Wiener Gasthaus sucht und zu fairen Preisen gut essen & trinken will ist hier bestimmt richtig.
GANSLUPDATE: Auch hier alles sehr fein und gut. Haut knusprig, Fleisch dennoch saftig (oft ja entweder-oder), nicht zu fett und hocharomatisch!

Da freue ich mich sehr, das letzte Mal 1973 in S.A. (meiner Geburtsstadt) gewesen zu sein: Alkohol ab 18, Rauchen nach Belieben.

Ich hab den Herrn Blabla auch nicht gewählt. Versprochen hatte er ja im Falle seines Sieges das Rauchverbot aufzuheben. Gewonnen hat er nicht und selbst wenn, er wäre damit nicht durchgekommen. Übrigens an adn: Wir haben es in San Antonio bereits in den 90ern erlebt, dass uns in einem Schanigarten (gleich neben dem bekannten Einkaufszentrum) das Rauchen verboten wurde.

Man warte ab. Rauchverbot in Gärten? Ich verweigere mich, an diese Perversion zu glauben. Rauchverbot ab Mai? Schau ma mal. Vielleicht bringt die von mir verachtete populistische Politik in diesem Punkt ja sogar etwas Positives zusammen (wie war das mit dem blinden Huhn?) Link
Fazit: In der blauen Nosn sitzt man sehr nett, holt sich bei einer netten Dame den durchwegs guten Wein und lässt den City-Stress hinter bzw. unter sich. Gegessen hab ich nix (leider kein Hunger) kann daher auch nix dazu sagen.

Seid es den "alten Wirtn", ja, den, der bei der Spira in den Alltagsgeschichten war, nicht mehr gibt, ist - finde ich- der Charme endenwollend.
Wir betreten das Lokal durch eine Schiebetüre, ein recht reduzierter Raum, schwarze Möbel. Sehr modern das alles mit offener Küche, aber auch nicht sonderlich gemütlich oder "schön." In diesem Raum sitzen schon einige Gäste, darunter stadtbekannte Foodies und viel junges Servierpersonal flitzt umher. Wir werden freundlich begrüßt und zum Tisch geführt, keine Tischdecke, nix eingedeckt aber mit Kerzerl. Alles sehr "clean", so wie man das heutzutage (offenbar) gerne macht. Der freundliche Kellner bringt sogleich die Speisekarte (am Klemmbrett) die für die Farbe am Tisch sorgt. Tropisch bunt die Aufmachung, hochinteressant was drin steht. Auch hier eine reduzierte Formulierung, die Gerichte nennen sich beispielsweise : Das Huhn. Die Karotte. Der Langustino. Das Rind. USW...
Wir ordern quer durch die Karte. Die Portionen sind klein, kommen so wie es gerade aus der Küche rausgeht und kosten und probieren ist ausdrücklich erwünscht. Das Rind erweist sich als grob geschnittenes Beef Tatar mir roten Rüben und Kren-Eis Stücken. Das Fleisch von exzellenter Qualität die Kren-Eis Stücke sind eine nette Idee die sich mir aber geschmacklich nicht ganz erschließen, gebraucht hätte ich sie nicht, dennoch ist das ein sehr gutes Beef Tatar. Dann "Der Langustino". Aber Hallo! Das Tier liegt auf wildem Brokkoli und wird vom Kellner mit Zitrusöl beträufelt. Top Produkt, am Punkt zubereitet mit einem grandios frischem, intensivem aber nie störenden Zitrus Geschmack!
Der Oktopus. Die Meinungen am Tisch gehen schon des Looks wegen heftig auseinander. Von Gemälde am Teller zu ...ok, ich schreib das jetzt nicht. Der Oktopus-Arm, feurig Rot liegt eingebettet in einer schwarzen Bohnen/Schoko Mousse. Interessant allemal! Der Pulpo ist perfekt zubereitet jedoch erschlägt meines Erachtens die etwas nach Schokolade schmeckende Paste seinen Geschmack, macht sich zu wichtig. Der Pulpo geht daneben sprichwörtlich unter. Aber auch nicht schlecht, ich bereue nicht es bestellt zu haben.
Ganz besonders gut geschmeckt haben uns noch "Das Huhn" weil herrlich würzig - die Essenz von Grillhendlhaut sozusagen...
"Der Lachs" schön glasig und saftig mit Quinoa und: Buttermilch! Ein bekannter Resto-Kritiker neben uns "versteht das Gericht nicht", sagt er. Wir wollen es gar nicht verstehen - wir wollen es essen und es schmeckt uns sehr gut! Nicht so rasend gut geschmeckt hat uns der Wein. Hier steht man dem Naturwein nahe und ich weiss jetzt wieder warum ich ein Weintrinker der "normalen" klassischen Weine bin, aber vielleicht versteh ich es einfach (auch) nicht.
Mir haben die allesamt zu wenig "Schmackes."
Die haben jedoch die im Keller verabreichten Cocktails. Auch wer keinen Drink nach dem Essen zu sich nehmen will, MUSS in den Keller gehen und sei es nur auf die Toilette.
Der Keller ist all das was das Erdgeschoss nicht ist. Bunt, opulent und wow...man ist einfach "baff". Ein grosser Raum von einem Künstler in 45 Tagen Handarbeit in eine Art Paralleluniversum umgemodelt.
Darin eine Bar und futuristische Sitznischen. Es sieht hier ein bisschen aus wie auf einem Raumschiff. Eine sehr spezielle Atmosphäre, ganz eigen und toll. Auch die Toiletten sind wunderschön gemacht. Hier hat sich jemand wirklich etwas überlegt und viel Geld in die Hand genommen.
Die Cocktails führen die unkonventionelle Küchenlinie fort, nur ein schnödes Gintonic zu bestellen wäre hier falsch. Es gibt obskure Mixgetränke die in wunderschönen, teils grotesken Gläsern serviert werden, aufwendig verziert und kundig gemixt. Wieder wow!
Man kann nur hoffen, dass sich dieses Restaurant-Bar-Raumschiff in der Langegasse hält und der Mannschaft (überraschend viele Menschen arbeiten hier) nicht der Sprit ausgeht.
Es wäre schade um diese spannende und gelungene Neueröffnung.
Fazit: Wunderschön gemachte Bar mit tollen, kreativen Cocktails trifft auf ein optisch reduziertes Restaurant mit gehobener, spannender Küche + freundliches, junges und unprätentiöses Service.
Famos essen in lockerer, hipper und stylischer Atmosphäre.
Wir kommen wieder.
Der Kellner bringt sogleich die Karten. Hier ist es vielleicht ein bissl teurer als in "normalen" Heurigen aber auch das Angebot hebt sich ebenfalls ab. Wir nehmen eine Flasche "Querfeldein" Top! Zum Essen teilen wir uns als Vorspeise die Chiliblunzn. Die kommt in zwei Formen, einmal gebacken und "roh"als "saure Wurscht" mariniert und vor allem die Gebackene ist eine Wucht! Die Schärfe der Chili kommt toll zur Geltung...sehr raffiniert und gelungen. Als Hauptspeise krallen wir uns die "Short-Ribs" Ripperln von der Kalbin, mit hausgemachten Braterdäpfeln, Saucen und Speckkraut. Alles wunderbar, die Rippeln saftig, angenehm rauchig im Geschmack und zart... beste Ripperln seit ewig. Auch bei der BBQ Sauce (die ich sonst nicht so rasend mag) merkt man das es sich um selbstgemachte Ware handelt und nix aus der Tube. Auch Erdäpfel und Kraut sind sehr gut. Als Abschluss ein riesiges Marillenknödel. Auch hier bestätigt sich das gewonnene Bild von selbstgemachten Speisen mit tollen Grundzutaten. Flaumiger Teig, eine Marille die vorm geistigen Auge noch vor ein paar Stunden am Baum baumelte...Schmatz!
Fazit: Das/Der Spaetrot ist ein Heuriger der gehobenen Kategorie minus Schickimicki Style. Man isst sehr gut und sitzt in einem schönen "shabby" Innenhof. Drin war ich nicht. Obacht: Hier huldigt man der Slowfood Philosophie und man sollte sich wirklich Zeit nehmen. Hier dauerts ein bissl aber man merkt dann schnell warum & wieso. Gut Ding braucht eben Weile. Wir kommen wieder!
Und offenbar hat man sich voll auf den Pizza-Lieferservice fokussiert (Lieferanten schwärmen regelmäßig aus und ein) denn Wein und Bier lassen irgendwie aus. Schade ist das! Könnte man nur eine gute Flasche von nebenan ("Glasweise") holen? Das wärs!
Fazit: Wer "nur" eine wirklich gute Pizza essen will ist hier goldrichtig. Die Weinauswahl hätte noch Luft nach oben...
Fazit: "Das Fritz", ein "Restaurant Raumschiff" frisch gelandet in Weiden weckt die Neugier. Man sitzt sehr schön, hat einen tollen Blick und innen kann der Laden was - da hat man sich nicht lumpen lassen, das ist schön geworden (das war teuer), der Service ist freundlich und ob des Andrangs dennoch recht souverän (unsere Kellnerin war wirklich top) - die Küche empfinde ich als zu "überkandidelt" zu sehr auf die Show aus. Man sollte sich mehr auf den Geschmack und weniger auf den Look konzentrieren. Im Idealfall gibts ja beides ;) Zur Ehrenrettung sei gesagt, das Ding hat seit 3 Wochen offen - mal sehen...
Das Gulasch ist ebenfalls eine Wucht. Kräftig im Geschmack, das Fleisch intensiv (weil Yak?) und zart. Gut gewürzt, spürbare Schärfe die das Brot gut kompensiert. Dazu gibts Peroni Bier vom Fass!
Sehr fein. Der Koch ist auch Kellner in Personalunion und schupft den Laden lässig, freundlich mit Schmäh. Ich mag sowas.
Fazit: Das auf sympathische Art "schräge" Oskar ist eine Bereicherung für unser Grätzl. Man sitzt nett, wird freundlich bedient und die italienisch angehauchte Karte (Garnelen, Pasta,...) (das Gulasch war etwas "außertourliches") bietet allerlei - darunter auch sehr...mhhh..."interessante" Ideen ;)
Da erinnerte ich mich an ein Lokal in dem ich vor vielen Jahren mal war- den/das (?) Felmayer. Ein wunderschönes Backsteinhaus in einem wunderschönen Garten. In der Mitte des Komplexes ein netter Garten mit Gartenmöbeln in meiner aktuellen Lieblingsfarbe: Türkis, bzw. Mint. Hübsch. Ich nehme Platz und ein netter Kellner ist gleich zur Stelle. Ich nehme ein Schwechater (no na) Zwickl und den "schnellen Teller"- am Tag meines Besuches: Cevapcici. Nimmt man das Mittagsangebot darf man sich auch drinnen eine Vorspeise und (oder?) eine Suppe holen, ich lade mir Mozzarella und Tomaten auf. Solide. Das Bier schmeckt auch gut und eine freundliche Kellnerin bringt meinem Hund Wasser. Dann kommen die Cevaperln... Eine grosszügige Portion und nachdem ich von Cevapcici schon des öfteren herb enttäuscht wurde freu ich mich über diese hier besonders. Gut gegrillt, frisch, saftig und gschmackig. Top! Dazu Zwiebelsenf, Erdäpfel-Wedges (die hätte ich nicht gebraucht) und einen echt scharfen Pfefferoni. Wirklich scharf - uff! Danke dafür. Nichts schlimmer für mich wie wenn sich als scharf gepriesene Speisen als "lau" entpuppen.
Fazit: Ein netter Garten, (tier)freundliches Personal und der Tagesteller mundete mir vorzüglich. Bin ich in Schwechat - komm ich wieder vorbei!
Fazit: An schönen Sommertagen werde ich wieder öfter kommen. Flinker, freundlicher Service, tolle Aussicht, schöner Garten (daher die 4 Ambiente Punkte) und kundig gegrillt wird hier jetzt auch! Geht ja!
wir waren natürlich bei diesem schönen spätsommerwetter draußen im garten - und der war top (drinnen war ich nicht - weil nicht mal am klo )
Was der Plachutta aus der einst gemütlichen Paulusstube gemacht hat, grenzt an Frevel. Die hätte zwar mal eine sanfte Renovierung vertragen, aber das Plachutta ist ambientemäßig eine Katastrophe.