Mara

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Dann bewegt man sich aber völlig frei in dem schönen historischen Gebaude. Mit dem Lift in den letzten Stock und man steigt in einem neuen Gebäudeteil aus und betritt ein Cafe-Restaurant, das eigentlich die "Betriebskantine" des Justizpalastes ist. Aber was für eine Kantine ...!! Sehr schön und modern gestaltet, helles Holz und der größte Teil nur Glaswände. Und das ist das Besondere an diesem Lokal. Es bietet sich ein Ausblick über Parlament, Burggarten, Innenstadt, alles zum Greifen nahe. Und das Ganze ist etwas höher gelegen als alle umstehenden Gebäude. In der schönen Jahreszeit kann man auf der sonnigen Terrasse des Restaurants im Freien Platz nehmen und in aller Ruhe essen, trinken und genießen.
Es ist natürlich nur Selbstbedienung, aber die Küche hat durchaus Qualität. Das Angebot ist gar nicht so klein, die Preise angemessen.
Neben uns saßen (im Herbst) auf der Terrasse zwei italienische Pärchen mit Käse, Salat, Flasche Rotwein und unterhielten sich prächtig.
Alleine wegen der Lage ist dieses Lokal einen Besuch wert. Man wird in Wien wohl kaum einen auch nur annähernd ähnlichen Ausblick während des Essens genießen können. (Riesenrad und Stephansdom bieten keine Gastronomie)
Zudem besteht aufgrund der Sicherheitskontrolle keine Gefahr, daß das Lokal von Touristengruppen überlaufen sein könnte, obwohl sich dieser Geheimtipp bereits in Reiseführern findet. Aber alle machen wegen der Sicherheitskontrolle kehrt.
Das Personal ist außerorderntlich freundlich und fordert sogar auf, wieder zu kommen.
Ein bißchen Neid kommt beim Besucher auf, nicht Höchstrichter zu sein und dieses Lokal als Betriebskantine täglich nutzen zu können.
Abends finden in dem traumhaften Ambiente Veranstaltungen (Präsentationen, Feiern etc.) statt. Man kann sich keinen schöneren Platz vorstellen.
Einziger Nachteil: Das Lokal schließt mit Ende der Betriebszeiten des Justizpalastes und das leider schon um 17.00 Uhr. Am Wochenende ist ebenfalls geschlossen.
Unbedingte Empfehlung ! Keine Angst wegen der Sicherheitskontrollen (Bitte nur unbewaffnet kommen :-))
Aber deswegen auch keine Gefahr, keinen Platz zu bekommen). Wenigstens auf einen Kaffee vorbeischauen.
Und ich hatte während des Sommers oft Gelegenheit den schattigen Garten und das herrliche Pilsner, das über fast keine Kohlensäure verfügt und sich fantastisch trinkt, zu genießen.
Nach Saisonende des Gartens kam ich erst jetzt und zufällig wieder in das WIRTSHAUS Zattl. Diesmal allerdings in das Lokal.
Der Besitzer legt Wert darauf, daß es sich um ein WIRTSHAUS handelt. Und gerade diesen Eindruck hatte ich beim Betreten des Lokales nicht. Alles sehr modern gestaltet, eine eigenwillige schummrige Beleuchtung und alles relativ laut.
Der nächste Raum etwas heller und nicht ungefällig, alles in Holz, gerade Linien und die Wände zeigen die rohen Ziegel, was irgendwie eine Verbindung alt-neu darstellen soll. Aber der ungegliederte Raum erinnert doch auch irgendwie an einen Speisesaal in einer Kantine, auch wenn von der Einrichtung her ganz nett.
Ein weiterer Raum ist ein Barbetrieb mit Ausblick auf die Freyung (natürlich auch mit Einblick von der Freyung). In der Bar und einem Raum im Erdgeschoß ist Rauchen erlaubt.
Und der Keller des Gasthauses hat mich etwas überrascht, denn dort hätte man nicht mehr machen müssen, als Tische in das jahrhundertealte Gewölbe zu stellen und man hätte den schönsten Heurigenkeller gehabt. Den Vorstellungen des Besitzers von einem GASTHAUS folgend hat der Architekt dieses Kellergewölbe jedoch mit einer glatten glänzenden Folie ausgekleidet, iregndwelche Lichteffekte, die an kleine Kerzerln erinnern, eingebaut und damit erreicht, daß der Raum eine unerträgliche Akustik hat. Alles wird reflektiert von den glatten Flächen der Folie reflektiert und schaukelt sich zu einem unerträglichen Grundgeräusch hoch, wo wir uns, auch als wir nebeneinander saßen, anschreien mußten. Erst nach einiger Zeit fiel uns auf, daß sogar noch irgendeine Musik aus Boxen dazugemischt wird und damit jede Unterhaltung endgültig zum Erliegen kommt.
Das Essen war, auch wenn darüber bisher negativ geurteilt wurde, durchaus in Ordnung. Allerdings hat der bedauernswerte Kellner lange Strecken von oben zurückzulegen und man darf es nicht ihm anlasten, wenn der an sich gute Zwiebelrostbraten nur mehr handwarm ankommt. Lachs, Entrecote und Backhendel waren in Ordnung, auch die Nachspeisen. Die Weine sind durchaus gut sortiert und das Schwergewicht liegt auf den österreichischen Weinen.
Eindeutiges Highlight ist das Pilsner Bier, das auch von nur mäßigen Bierliebhabern sehr gelobt wird.
Kuriosum ist die Speisekarte. Die Speisen werden in gewohnter Weise bezeichnet. "Schnitzel", "Suppe", "Würstel" etc.
Jedoch sind die Details dazu nur auf Englisch angeführt. Und nur wer Englisch kann, der weiß, daß die Würstel mit Gulschsaft (und nicht mit Senf) serviert werden. Bei den verschiedenen Suppeneinlagen hatten auch englischsprechende Besucher einige Probleme. Diese Karte hilft weder dem nur deutschsprechenden noch dem nur englischsprechenden Gast. Wir haben jedenfalls sehr lachen können über diesen gescheiterten Versuch dem WQirtshaus internationales Gepräge zu verleihen.
Die Preise sind - für die Lage in der Wiener Innenstadt - im guten Durchschnitt.
Wie Bekannte mitgehört haben, wird das Personal von der Leitung des Lokals nicht sehr freundlich behandelt. Zudem ist das Service eindeutig weit unterbesetzt und man muß dem gehetzten Kellner seine Freundlichkeit umso höher anrechnen.
Die WC-Anlagen (Damen) sind unter jeder Kritik und nur vergleichbar mit einem WC an einem Parkplatz an einer Autobahn. Kein Papier, Dreck, unhygienisch. Auch wenn diese Zustäne leider von Gästen verursacht wurden, wäre es doch zu erwarten, gelegentlich Nachschau zu halten und die Dinge in Ordnung zu bringen.
Leider kann das Ambiente nicht zwiwschen Garten und "Wirtshaus" geteilt beurteilt werden.
Alles in allem ist das Zattl vielleicht ein trendiges Lokal, aber mit Sicherheit nicht das, was groß angeschrieben steht und was man gerne sein würde: ein Wirtshaus.

Mein Lieblingslokal das Zattl Ps. Wer so einen langen negativen Artikel verfasst na der oder die muß echt sehr fustriert sein.mir daugt das Lokal komm immer wieder gern lg

Lieber walt, natürlich sind unsere Reviews subjektiv. Anders ginge es ja auch nicht. Aber gerade das macht es ja auch aus, jeder hat ein bißchen einen anderen Geschmack, aber gewisse Eindrücke decken sich. ZB. hinsichtlich Service, Qualität der Küche, Sauberkeit, Freundlichkeit etc. Aber für uns war vor allem die Akustik das Hauptproblem. Man hat nicht einmal seinen Sitznachbarn verstanden. Aber gerchterweise muß ich den Garten aufs Höchste loben. Im Hochsommer ist das wirklich ein wunderschöner ruhiger Platz, wo man lange und gemütlich sitzen kann. Ausprobieren !!
Das Lokal ist in einen Verkaufsbereich für Konditoreiwaren und Souvenirs und den Kaffeehausbereich geteilt.
Die Mehlspeisen sind - ohne jede Einschränkung - erstklassig (und wir verfügen bereits über reiche Erfahrung). Aber es werden auch kleine und große Speisen angeboten, die in jeder Hinsicht zufriedenstellend sind. Allerdings sind die Preise für Lebkuchen - auch wenn diese noch so berühmt sein mögen - bei weitem zu hoch.
Das Personal ist im Verkaufsbereich als auch im Kaffeehaus freundlich.
Trotzdem ist mein Lieblingscafe in Mariazell wo anders. Vielleicht ist es der etwas farblose Fliesenboden des Mariazellerhofes, der dem Lokal nicht die für ein gemütliches Kaffeehaus notwenige Wärme gibt. Oder wirkt beim Betreten des Lokals der Souvenirshop, durch den man am Rande gehen muß, zu touristisch oder fehlt dem ein bißchen zu groß und zu dunkel wirkenden einzigen Raum des Cafes ein wenig freundliche Farbe. Reisegruppen wälzen sich an manchen Tagen autobusweise durch den Shop, was zwar nicht unmittelbar das Cafe betrifft, aber dem Ganzen fehlt auch die Ruhe.
Zeitungen und Zeitschriften liegen im Cafe auf.
Im Sommer mehrere Tische im Freien, zwar an der Straße, aber es findet nur langsamer Straßenverkehr statt und ist dadurch nicht sehr störend.
Besonders schade: Für Nichtraucher bietet das Lokal leider auch nicht das kleinste Rückzugsgebiet (Vom Zynismus des "Nichtrauchertisches" einmal abgesehen). Vielleicht wirken Atmosphäre und Rauchen unglückselig zusammen.
Positiva:
- ausgezeichnete Konditorei, zu Recht berühmte Lebkuchen
- Kaffee, Tee in Ordnung
- Kleine und große Speisen sehr gut
- Tische im Sommer im Freien
- WC-Anlagen waren immer sauber
Negativa:
- Konditoreiwaren nicht ganz billig
- Lebkuchen viel zu teuer
- Atmosphäre bißchen kühl und düster
- Raucherlokal ohne Ausweichmöglichkeit
Die Neuübernahme des Hauses hat zu einer völligen Umgestaltung des Hotels und des Gastronomiebereiches geführt und es hat eine Dreiteilung in Restaurant, Gasthaus und Cafe (Bar) stattgefunden. Dies wirkt bereits sympathisch, als man keineswegs auf die zahlreichen Wallfahrer, die Mariazell besuchen, verzichten will und auch Leute freundlich empfängt, die von einem langen Fußmarsch entsprechend äußerlich gezeichnet sind.
Das moderne Design strahlt absolute Gemütlichkeit aus und man läßt die Besucher dies auch genießen und läßt diese auch ohne weiteres unbehelligt länger bei Tisch sitzen.
Die Küche ist durchaus österreichisch und bodenständig, bietet saisonelle Schwerpunkte und man achtet offenbar sehr auf Qualität und (was nicht selbstverständlich ist) das Erscheinungsbild der Speisen.
Das biedere Wiener Schnitzel zum österreichischen Durchschnittspreis wird von einer in einem kleinen Gazesäckchen befindlichen Zitronenspalte begleitet, kleine Garnierungen bringen Farbe in die Speisen und es sind viele Kleinigkeiten, die ein wunderschönes Gesamtbild schaffen.
Die WC-Anlagen sind von früh bis spät blitzsauber und man muß dem unbekannt gebliebenen Innenarchitekten für die elegant-moderne Gestaltung großes Lob aussprechen. Für jeden Gast steht ein separates Stoffhandtüchlein zur Verfügung, was für das Haus einen großen Reinigungsaufwnd bedeutet, aber eine besondere Atmosphäre auch in diesem (oft vernachlässigten ) Bereich schafft.
Das Cafe bietet Entspannung in bequemen Fauteuils und eine reiche Palette an Getränken und kleinen Speisen. Besonders hervorzuheben ist die eigene Kaffeerösterei. Zudem ein großes Angebot an Tageszeitungen und Zeitschriften. Das Cafe ist der einzige Bereich, in dem geraucht werden darf. Tee wird in Kännchen mit allem Zubehör (versch. Zucker etc.) serviert.
Das Personal ist sehr bemüht und aufmerksam und total motiviert.
Der Chef des Hauses ist um jeden Gast persönlich bemüht und arbeitet in allen Bereichen mit seinem Personal mit, was sehr sympathisch wirkt, denn man würde in einem Lokal dieses Zuschnittes einen Chef erwarten, der lediglich repräsentative Funktion hat.
Die ganz wenigen Kritikpunkte:
Es gibt unerwartete Ruhetage (wobei in Zeiten sehr schwacher Frequenz dafür Versatändnis aufgebracht werden muß).
Was mir leider (zu) oft in guten Lokalen auffällt: Das Bierangebot steht leider in keinem Verhältnis zur Qualität der Küche und Ausstattung des Lokals. Einige Spezialitäten (vielleicht z.B. Altbier, das man ja sonst in Österreich fast nirgendwo bekommt) täten gut, oder hat man sich gegenüber der Konkurrenz zu dem gegenüberliegenden Girrer-Bräu bereits geschlagen gegeben ?
Das Cafe verfügt nicht über all zu viele Plätze und ist zu bestimmten Zeiten leider besetzt.
Man muß dem Weissen Hirschen wünschen, daß sich die zweifellos enormen Aufwendungen für die Neugestaltung des Hauses sehr bald rentieren und daß die Angemessenheit von Qualität und Preisniveau sich nicht ändert (mehr als anderswo reagieren die Mariazeller Touristen sehr auf unfaire Preise).

Walt´s Preislage Mittel. Ganz verstehe ich Sie nicht; einerseits meinen Sie dass das "Schnitzel nach Wiener Art im Butterschmalz gebacken mit Petersilerdäpfeln und Preiselbeerenvom Kalb € 14,90" im Hirschen teuer ist;andererseits "Wienerschnitzel vom Kalb um 18,20 scheint mir preismäßig nicht so schlimm" beim Renner in Wien- Kenne beide Lokale; wohl kein Verleich; da ist der Hirsch um Klassen besser!

Das hast Du vollkommen recht. Das Wirtshaus hat Preise, wie in den besseren Lokalen in Mariazell, was mir aber auch gerechtfertigt erscheint.
Netter Garten im Sommer, allerdings manchmal stört der laute Straßenverkehr.
Zu bestimmten Zeiten gerammelt voll und auch die Stehplätze sind oft beengt, was aber auch ein Beweis der guten Bier- und Speisenqualität ist.
Tipp: Ganz tolle Stimmung an den Wochenenden beim Jazzfrühschoppen. Live-Musik mit hervorragenden Musikern. Sogar Nichtjazzer sind begeistert, selten kann man in Wien diese Live-Atmosphäre so nebenbei beim guten Bier erleben.
Leider für Nichtraucher in den Wintermonaten eine sehr harte Prüfung

Sorry, wenn ich die Review mißbrauche, weil ich eigentlich nur zu den durchwegs guten Kritiken etwas ergänzen möchte: wir kennen das Fischerbräu schon von Beginn an und das Bier und die Speisen sind absolut in Ordnung. Sonntagsfrühschoppen ein Muß etc. Aber vielleicht auch durch die hohe Auslastung von Gasträumen und Garten ist das Personal zunehmend überfordert. Möglicherweise wird auchnicht die geschickteste Personalauswahl getroffen, aber die Wartezeiten auf Bier und Speisen sind enorm und die Ausrede auf die Küche ist auch nicht glaubhaft, wenn die Speisen nur mehr leicht lauwarm serviert wedren - dann hat das Essen eben schon lange auf Abholung gewartet. Leider trübt das Service zunehmend die Freude an Bier und Speisen.

Jedenfalls gibts im Fischerbräu sicherlich das beste Bieraufstrichbrot Wiens.
Heute steht an derselben Stelle, direkt an der Station "Messe" der U1 ein modernes Gebäude, das auch ein kleines Feinkostgeschäft beherbergt, das auch durch sehr lange Öffnungszeiten auch an Wochenenden hilfreich ist.
Das Lokal ist modern und eher nüchtern eingerichtet, ist aber keineswegs abweisend. Man hat freiwillig erheblichen Aufwand betrieben, um ökologischen Ansprüchen gerecht zu werden, was das Lokal sympathisch macht.
Daneben verfügt das Lokal über einen größeren Garten, der im Sommer von großen Bäumen angenehm beschattet wird und man merkt kaum etwas vom Straßenverkehr der Ausstellungsstraße.
Sogar ein kleiner (eingezäunter) Kinderspielplatz ist dem Garten angeschlossen, der gut einsehbar ist und Eltern die Kinder unter ihrer Beobachtung dort spielen lassen können.
Die Speisekarte ist unerwartet reichhaltig und wir wurden bei unseren häufigen Besuchen noch nie enttäuscht.
Kellner sind freundlich und - was erwähnt werden muß - auch Sonderwünsche an die Küche werden gerne erfüllt.
Das Preisniveau ist absolut günstig und man hat sogar in Zeiten der Fußball-EM und der Nähe zum Stadion nicht an den Preisen gerüttelt, wobei in dieser Zeit sehr viele Lokale den Verlockungen der Preistreiberei nicht widerstanden haben.
Sehr aufmerksames und unaufdringliches Personal.
Einzige Schwäche des Lokales ist der Nichtraucherbereich, den es de facto nicht gibt. Die Nichtrauchertische in einem Bereich des räumlich nicht geteilten Lokales verbieten lediglich dem Nichtraucher das Rauchen (Darum Ambiente, in das auch der Nichtraucherbereich einfließt, nur mittelmäßig bewertet)
Insgesamt tadellose Qualität zu absolut fairen Preisen.

inzwischen ist das komplette lokal Rauchfrei!
Das Innere des Hauses hält, was das Äußere verspricht. Gediegene Tradition, gemütliche Atmosphäre und ein ansprechendes Angebot an bodenständiger Küche.
Persönliche Empfehlung meinerseits sind die Wildwochen, die ein kulinarisches Highlight sind. Man bemüht sich, den tadellosen Ruf nicht zu riskieren und hält Jahr für Jahr die hohe Qualität der Speisen, was nicht zuletzt auch er Grund dafür sein dürfte, daß das abgelegene Gasthaus immer gut besucht ist (sicherheitshalber vorreservieren) und dabei handelt es sich zweifellos um Kenner, denn zufällig wird wohl kaum jemand zum Abfalter finden.
Der Nichtrraucherbereich ist so, wie er sein soll und man hat nicht das Gefühl, durch einen Gnadenakt der Raucher zu einem düsteren Kammerl gekommen zu sein.
Das Getränkeangebot ist ausreichend, einige zusätzliche Bierspezialitäten würden allerdings gut tun (die Nähe zu Bayern verlangt nach besserer Sortierung).
Einziger Kritikpunkt ist die absolute Überheizung der Räume, man entledigt sich aller Kleidungsstücke, so weit gesellschaftlich noch zulässig.
Das Personal ist freundlich und aufmerksam, läßt sich häufig blicken, ist aber keineswegs aufdringlich. Der Gast hat das angenehme Gefühl, daß man von Chefseite immer in der Nähe ist, aber weder der Gast noch das Personal bedrängt wird.
Insgesamt eine absolut uneingeschränkte Empfehlung.

Lieber walt, ich habe nicht unbedingt gemeint, daß es beim Abfalter Bier aus Bayern geben müßte, aber die Nähe zu Bayern sollte für ein Lokal dieses Zuschnittes doch die Latte etwas höher legen, was das Bierangebot betrifft. Daß mir einige Biere in Bayern mehr zusagen, als die meisten aus Österreichs (größeren) Brauereien, ist natürlich subjektiv. Was die Biere aus Oberösterreich - und vor allem aus dem Innviertel - betrifft sind wir absolut einer Meinung.
Dort erwartet einen nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine gemütliche Wirtshausatmosphäre, bodenständige hervorragende Küche und freundliches, unaufdringliches Service. Und das ist eigentlich schon alles, was man sich wünschen kann.
Der Wirt ist freundlich und erfreut mit trockenem Humor in wenigen Worten.
Was uns besonders freut ist die Tatsache, daß alle Zutaten (Fleisch, Gemüse etc.) aus der Region kommen.
Daß Herr Bonka mit der Gründung der Initiative Wirtshauskultur in Zusammenhang steht, macht diese Aktion glaubhaft.
In jedem Fall uneingeschränkte Empfehlung
Kleiner Tipp: Unbedingt vorbestellen !

Waren letztens zum Schifahren (erstmals) beim Bonka und anschliessen auch essen... das mit den Kindern muss sich wohl geandert haben, hats dort doch nur so von Kindern gewimmelt. Und trotzdem es gesteckt voll war wurden wir (2 Erwachsene und 2 Kinder mit nassem Schi-Gewand) noch an einen Tisch gesetzt und durchaus freundlich bedient.

zum dem Kinderkommentar: Meine Famile hat ein Wochenendhaus in Unterkirchbach. Vor einigen Jahren, damals waren mein Bruder und ich gerade Teenager (etwa 12 und 14) wurden meine Eltern und meine Großmutter abgewiesen obwohl ausreichend Platz war mit den Worten, dass Kinder hier nicht erwünscht seien. Wir waren dann später, als wir älter waren, auch nicht mehr dort, da meine Eltern auf so ein Lokal gerne verzichten wollten.

Tut mir leid, wenn mein Kommentar zu einer Enttäuschung geführt hat. Aber ich abe das Lokal 2009 bewertet und damals war wirklich alles in Ordnung, was uns auch Freunde bestätigt haben. Inzwischen kann sich natürlich einiges verändert haben. Im Vorjahr waren wir mehrmals dort, haben aber nur Kleinigkeiten gegessen und das wäre zu wenig gewesen, um Veränderungen zu bemerken. Jedenfalls Danke für die Aktualisierung der Lokalkritik.
Heimelige Atmosphäre im Ziegelgewölbe. Ausgezeichnete Weine des Weingutes Esterhazy, das Preisniveau ist in Anbetracht der Wiener Innenstadt sehr fair, die Weine im Vergleich zu Schickimickilokalen, wo man oft genug leichtfertig die Bezeichnung "Wein" benutzt, aufgrund der Qualität geradezu billig. Das Personal ist freundlich, lediglich die Wartezeit bei Selbstbedienung ist oft sehr quälend.
Ein angeschlossenes Lokal im Obergeschoß bietet die Ergänzung zum Heurigenkeller in Form von Kaffee, Bier und Speisen. Im Sommer auch netter Schanigarten in der Fußgängerzone zwischen historischen Gebäuden.
Einzigartige Atmosphäre, nette Gemütlichkeit.
Das Personal ist z.T sehr freundlich, jedoch ist eine genaue Überprüfung der Rechnung in jedem Fall sehr empfehlenswert.

Und was manche Leute am Schweizerhaus immer auszusetzen haben, ist mir auch ein Rätsel..... Ich bin auch kein Freund von übervollen Lokalen mit vielen Touristen, aber schlecht ist das Schweizerhaus deswegen nicht. Sicher gibt es noch bessere Stelzen und besseres Bier. Das Schweizerhaus ist halt eine Institution und da gibt es immer Menschen die Erfolgsgeschichten kritisieren müssen, weils sonst nix besseres zu tun haben.

@Wurscht: Ich kann mich Deinem Kommentar überhaupt nicht anschliessen. Obwohl mir das Schweizerhaus als Lokal überhaupt nicht sympathisch ist - das Bier und die Stelzen sind trotzdem hervorragend. Lieber Wurscht: Nenne uns doch einige Deiner "gscheiden" Wirtshäuser in Wien, wo es bessere Stelzen gibt. Ich lerne gerne dazu.

..dann waren sie in Wien offensichtlich noch nicht viel essen, denn die Stelzen macht a jedes gscheide Wirtshaus besser und es Bier geht maximal als wässriges irgendwas durch. Was die Leute an diesem Touristen Loch gut finden ist mir ein Rätsel....
Wer es trotzdem wagt, Platz zu nehmen wird mit konsequenter Ignoranz bestraft und wenn man sich nach langer geduldig ertragener Wartezeit, in der man weder gegrüßt, noch gefragt wurde, was man trinken möchte, entfernt, bleibt man dabei ebenso unbeachtet, wie beim Eintreten.
Der Wirt selbst vermittelt nicht unbedingt jene Vertrauenswürdigkeit, die man mit einer modernen Küche in Verbindung bringen würde.
In jedem Fall ein Klassiker des know-hows, wie man sich erfolgreich gegen Gäste wehrt.

Ich habe von ganz ähnlichen Erlebnissen gehört. Aber in einigen Zeitungen wird immer ganz euphorisch über das Lokal berichtet. Kann aber auch an guten Beziehungen zu einem oder 2 Redakteuren liegen. Hat sonst niemand Erfahrungen mit dem Lurgbauer ? Würde mich sehr interessieren.
Ausgezeichnetes Bier, hell oder dunkel, ausgezeichnete Speisen und das mit Sicherheit gemütlichste Gasthaus in und um Mariazell.
Der Wirt kümmert sich auch persönlich um jeden Gast ohne aufdringlich zu sein (eine leider seltene Kombination), ansprechendes Speisenangebot und nette Atmosphäre. Jeder ist willkommen - ob Wallfahrer in Bergschuhen oder ob im Salondirndl. Das Lokal ist an manchen Tagen etwas zu klein, aber das bewahrt auch die heimelige Atmosphäre. Viele Accessoirs aber kein Kitsch.
Uneingeschränkt zu empfehlen.
Das leicht gehobene Preisniveau ist durch Qualität, Freundlichkeit und Atmosphäre absolut gerechtfertigt.
Im Sommer ruhiger lauschiger Garten.
Trifft voll zu. Man kann auch Tische mit Bedienung reservieren, aber es gibt halt wenige und daher nicht immer zu haben. Das Essen ist meistens hervorragend (und das beileibe nicht nur für eine Kantine), der Wirt versteht auch viel von Wein und achtet auf seine Schätze. Bei BEdarf nachfragen.
Lb walt, aber damit ist sichergestellt, daß dort nie Überfüllung herrscht, die es ansonsten zweifellos gäbe. Und es ist dadurch ja auch ein Kuriosum. Umso mehr: so Du aus Wien sein solltest - schau (natürlich ausnahmsweise unbewaffnet) einmal wenigstens auf einen Kaffee dort hin, Du wirst es sicher nicht bereuen. Und ob es Dir gefällt oder nicht - bitte um Deine Review, würde mich sehr interessieren.