Klostergasthaus Thallern
Bewertungen
Natürlich nur als Bewerter!
Ein wunderbarer Abend liegt vor uns, die Ticktes sind am Handy gespeichert, der Preis für die fünf Gänge mit je drei Weinproben bezahlt.
€ 99,- pro Person macht es aus..... nicht gerade wenig, aber dem Anlass entsprechend......Heute kocht hier Küchenchef Patrtick Rousselet und das ganz ausgezeichnet!
Wir sitzen unter den zahlreichen Gästen an einem Achter-Tisch, die Veranstaltung beginnt pünktlich.
Eröffnende Worte, geschäftiges Treiben der teilnehmenden Winzer : zwei davon kommen direkt aus der Thermenregion, die Winzerin stammt aus der Region Petronell-Carnuntum.
Zu jedem Gang werden "blind" drei Kostproben gereicht, die Gläser wurden zuvor mit A, B und C gekennzeichnet.
Zum ersten Gang, einer cremigen Burrata mit Balsamico-Kaviar haben wir den gleichen Geschmack, er fällt auf Wein B, einen leichten Cuvee vom Weingut Heggenberger aus Tattendorf.
Die folgende Miso-Suppe mit Spargel wurde leider viel zu kühl serviert, da taten wir uns etwas schwer, den passenden Wein zu finden! (Deshalb auch nur drei Sterne fürs Service).
Es folgte ein gebratenes Zanderfilet mit Hummerschaum, zu dem unter anderem ein Rotgipfler Reserve ebenfalls vom Heggenberger auserkoren wurde.
Zum "Duett vom Maibock" - Ragout und rosa gebratener Rücken - passte ein edler Roter aus Arbesthal perfekt!
Den Abschluss machte das Tiramisu von Marchfelder Erdbeeren mit Sauerrahmeis! Die Wahl fiel auf einen lieblichen Chardonnay aus der Thermenregion.
Fazit : Der Gewinner ist......Jacob Heggenberger, der Juniorchef des gleichnamigen Weingutes!
Nächstes Jahr findet erneut der Wettstreit um die begehrte Trophäe und den Titel statt!
Vielleicht sind wir ja wieder dabei!
Zur Miso-Suppe mit Spargel konnte sich der "Souvergnier gris 2023" vom Weingut Landauer - Gisperg in Tattendorf durchsetzen! Diesen Wein habe ich auch bis dato nicht gekannt und ob ich ihn, sowie das Weingut richtig geschrieben habe, weiß ich auch nicht! Also, bitte nicht zu streng sein.... Den Event habe ich zum Anlass genommen, um den Klostergasthof zu bewerten! Liebe Grüße, InaHummel
Das Klostergasthaus Thallern also. Der Liebsten und mir stand es heute, an diesem windstillen Samstag, nach einem Ausflug und einem gemütlichen, romantischen Mittagessen. In der Übersicht von Dr. Google fällt das Klostergasthaus Thallern auf, gute Bewertungen, gutbürgerliche Küche, schönes Ambiente, hin mit uns.
Die telefonische Reservierung klappt, gleichwohl man uns beschied, das Gasthaus sei voll und es könnte eventuell etwas stressig werden, also bitte so rasch wie möglich kommen.
Gesagt, reserviert und getan. Nach nur 20 Minuten Fahrzeit parken wir vor einer sehr schönen Kulisse. Stift/Kloster, Garten (noch nicht bespielt), Gasträume gemütlich, sauber und der Erwartungshaltung gerecht werdend.
Obwohl die Gasträume nicht voll sind, dauert es schon gefühlt recht lange, bis die Karten gereicht und die Getränkebestellungen aufgenommen werden. Sauvignon Blanc für die Liebste, ein Veltliner für mich, Wasser für den Hund‘lhund gibt’s leider nicht automatisch.
Mein Veltliner wird serviert, auch eine Flasche Leitungswasser, leider der Liebsten Sauvignon nicht. Nach 5 Minuten Staunen fragen wir nach, - „das bringt der Kellner“. Ah ja, - warum auch immer.
Tatsächlich bringt der „Kellner“, ein netter Servicemitarbeiter nach ein paar Minuten das Achterl Sauvignon Blanc, er mundet der Liebsten. Ich hasse Sauvignon Blanc, das „Pipi de Chat – Aroma, man verzeihe mir, geht halt für mich gar nicht. Ist wohl wie Koriander, - „you love it, or you hate it“, - I hate it.
Mein Veltliner ist, nun ja, unterirdisch. Reißt schon auf der Zungenspitze ab, keine Würze, kein Geschmack, ein fürchterliches Weinderl. Ich teile dies dem Kellner mit, erzähle ihm auch, dass ich keinen Sauvignon Blanc (Pipi-de-Chat, eh schon wissen) mag, aber doch gerne einen kräftigen, guten Wein hätte, was er mit „ok, bitte warten, muss Kollegin fragen“ quittiert. OK. Meinen verbalen Aufsatz hätte ich mir sparen können.
Die Weinkompetenz ist – obwohl wir hier in Thallern, - Heurigengegend – sind, nicht über das gesamte Personal verteilt.
Auftritt einer anderen (der Dritten) Servicemitarbeiterin, die mir ein Achterl Rotgipfler kredenzt. Der Wein passt, ist eh ok, Begeisterungsstürme wird er nicht hervorrufen.
Schade, sind wir doch in einem, vom Ambiente hochwertig anmutendem Lokal in Mitten DER Weingegend südlich von Wien. Da ginge schon mehr. Die Erwartungshaltung, dass ein gut geschulter Mitarbeiter mir einen guten Tropfen à la „ich weiß, was Sie meinen, da hab ich was, das Sie umhauen wird“ empfiehlt, wird leider nicht erfüllt.
Nun gut, zu den Speisen:
Die Karte bietet einen guten Querschnitt der österreichischen Küche, Schnitzel, Schulterscherz’l, Beuschl, Back- und Brathuhn, und sogar Wolfsbarsch aka Branzino werden angeboten. Suppenklassiker, Vorspeisen, eine große Dessertauswahl, soweit, so gut. Die Liebste wählt eines ihrer Leibgerichte, den Zwiebelrostbraten, bitte aber statt Braterdäpfel einen gemischten Salat, aber bitte, den Salat OHNE Erdäpfelsalat. No carbs, please. Danke.
Ich wähle das Kalbsrahmbeuschel, das als Vor- und Hauptspeise angeboten wird. Hauptspeisenportion, bitte. Danke.
Der Liebsten Zwiebelrostbraten kommt als sehr, sehr dünn geplättetes Stück Fleisch daher, mit reichlich Saft und einer gut dosierten Portion Röstzwiebel. Beim Rösten derselben kam dem Koch offenbar das Glas mit Paprika aus, die Zwiebel waren mittel- bis dunkelrot, aber durchaus knusprig. Das Saft’l war gut, beim Fleisch selbst kam etwas Kopfschütteln auf.
Es gibt ja zwei Schulen für ZRB. Die geschmorte Variante, - Fleisch, das beim strengen Hinschauen zerfällt (meine Präferenz) oder die kurzgebratene Variante, eine Beiriedschnitte, die innen noch rosa ist und – qua guter Qualität und guter Behandlung – trotzdem sehr zart die Hochzeit mit dem Saft’l eingeht und auf der Zunge schmilzt.
Das der Liebsten kredenzte Fleisch war gerade einmal 5 mm dick, also zu dünn, um innen rosa zu sein, - und wiederum nicht lange genug geschmort, um als Vertreter der anderen Schule identifiziert zu werden. Keine Ahnung, welche Schule der Koch hier verfolgt, in die ZRB – Hall of Fame wird es dieser Zwiebelrostbraten nicht schaffen.
Die nächste Niederlage: (Natürlich) war der Liebsten gemischter Salat mit Kartoffelsalat bestückt. Blattsalat, geraspelte Karotten, dünn gehobelte Gurken und eben ein Erdäpfelsalat, - obwohl die Liebste dies ausdrücklich abbestellt hat.
Mich macht so etwas fertig. Call me Monk, - I don’t care.
In den drei Minuten, in dem man als Servicekraft eine Bestellung aufnimmt, sollte man ZUHÖREN, mitschreiben – und dann bitte auch sicherstellen, dass der Extrawunsch (keine Erdäpfel – nicht zu kompliziert, right?) auch erfüllt wird. Das, - ich betone, DAS macht den Unterschied von Standardbedienung zu aufmerksamen Service.
Mein Beuschl war, wie sag ich’s diplomatisch, - eh ok. Sehr fein geschnitten, etwas blättriger hätte der Textur besser getan, geschmacklich ok, aber so was von keine Persönlichkeit, kein Charakter, ein blasses, unauffälliges, unterwürztes Beuschl halt. Die Säure, die das Gericht braucht, gab’s nicht, aber immerhin war es nicht mit Obers oder Einbrenn erschlagen.
Dazu gab’s zwei Scheiben Serviettenknödel, auf Nachfrage wurde mir auch versichert, die seien hausgemacht, never the less – schlichtweg ungenießbar. Blass, Konsistenz nicht einmal schlecht, aber ein verheerender Geschmack nach einem „Butterspray“, einer absoluten Unsitte in manch Gastroküchen.
Der „Butter“ – Geschmack war so intensiv, dass er alles andere komplett erschlagen hat. Noch einmal: wäre es echte Butter gewesen, ok, zu viel, aber sei’s drum. Dieser Geschmack, alles übertünchend, - keine Ahnung, was es genau war, aber nein, nicht genießbar.
All das habe ich unserer (Haupt)-Servicemitarbeiterin mitgeteilt, was zwar mit einem milden „Sorry“ – Lächeln quittiert wurde, eine echte „Reaktion“, geschweige denn eine „Aktion“ (von der Rechnung nehmen oder ein Schnapserl aufs Haus) gab’s allerdings nicht.
Zum Abschluss gönnte ich mir noch meinen obligaten Espresso (zu lang, zu brav), die Rechnung von 90 € inklusive Maut beglichen wir mit Bankomatkarte.
Unser Fazit: Schade, schade, schade und noch einmal schade. Ich verstehe die Mühsal, gutes Service- und Küchenpersonal zu finden, ist momentan sicherlich nicht einfach. Dennoch: Wenn ich dieses Juwel von Klostergasthaus habe, darf ich Service und Küche nicht so zu einer sub-par Performance verkommen lassen.
Das Ambiente weckt eine Erwartungshaltung einer guten, gutbürgerlichen Küche, tadelloses Handwerk inklusive. Ein Beuschel mit Charakter, ein ZRB, der zufrieden zurücklässt, Begeisterung auslöst, - so schwer ist das doch nicht.
Der Service sollte nicht nur lieb lächeln, das reicht in so einem Haus nicht. Die MitarbeiterInnen sollten Wein empfehlen können, sollten souverän den Gastraum im Blick haben, zur Stelle sein, wenn man was nachbestellen will, und vor allem zuhören, wenn man eine Kleinigkeit anders bestellt.
Wir haben schon in einfacheren Gasthäusern, die weder den Anspruch der höheren gutbürgerlichen Küche hatten, besser gegessen, zu deutlich niedrigeren Preisen und mit deutlich herzlicherem und professionellerem Service.
So soll’s nicht sein, daher werden wir dort auch nicht mehr einkehren.
Nicht genügend, setzen, - ewig schade um das ungenützte Potential dieses Juwels von einem Gasthaus.
Dieser Bewertung muss ich leider, speziell die Küche betreffend, beipflichten, war heute mit meiner Frau Vorort, haben zu Mittag leider auch negative Erfahrungen mit einem max. 5mm starken Kalbswiener aus der Fritteuse gemacht. Man ist dort wirklich "Laufkundschaft".
Die Begrüßung höflich, das Gasthaus leider schwach besucht - nichtmal die kleine Stube mit dem Kachelofen ist ausreserviert, im großen Saal sitzt niemand. Angesichts dessen was da folgen soll nicht ganz verständlich.
Vorspeise: Die Hühnereinmachsuppe (4,90) cremig mit drei Mini-Bröselknöderl und ordentlich Leber drinnen, ein Gedicht. Grießnockerlsuppe zum selben Preis nur brav, aber OK.
Hauptspeisen: gekochtes Rindfleisch samt Spinat, Erdäpfelschmarren, Apfelkren und Schnittlauchsauce, um 19,90 eigentlich ein Schnäppchen. Es wird vor dem Gast aus dem Kupfertopf angerichtet und am Teller serviert. Einwandfrei, wie aus der Kochschule. Nichts auszusetzen, wirklich.
Die vegetarische Frau wollte davon nur die Beilagen: kein Problem. Samt Spiegelei kostets dann 8,50 - DIE Kalkulation kann nicht mehr aufgehen, aber mich soll’s nicht stören. Ebenso mehr als fair bepreist die Weinkarte - der hauseigene, exzellente St. Laurent findet sich mit 4,20 pro Achterl auf der Karte - solche Preise gibts in Wien nicht mehr. Auch Alkfreies in hoher Qualität zu zivilen Preisen.
Weiter wurde gegessen Lachsforelle um 23,90 inkl Erdäpfelsalat - zwei ordentliche Stücke, knusprig gebraten, innen glasig, super. Und ein Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln um 20,50 - nicht gedünstet wird er hier, sondern innen rosa serviert - der Esser war zufrieden, wenn auch mit der Größe der Portion leicht überfordert.
Nachspeisen gingen nicht mehr, sahen aber auf den Nachbartischen köstlich aus.
Fürs Gedeck werden 2,50 pro Person genommen - mit Brotkorb und Aufstrich zu Beginn, Stofftischtüchern und Stoffservietten völlig OK.
Unterm Strich kaum teurer als ein 08/15 Meteo-Aufwärm-Gasthaus - aber um Häuser besser: wir sind begeistert und kommen bald wieder - spätestens wenn die Wein Einkäufe aus der ebenfalls sehr empfehlenswerten Vinothek ein paar Schritte weiter zur Neige gehen
Kurzfassung: Nach einer Stunde Wartezeit nur 3 von 4 Hauptspeisen serviert, die vierte Hauptspeise nach zwei leider misslungenen Versuchen gar nicht. Und dann noch mordsmäßig schlechtes Beschwerdemanagement
Es beginnt wie im Märchen: Es war einmal ein wunderbares Ausflugslokal mit hervorragendem Service und ausgezeichneter Küche…
Endlich ist die Coronabedingte Fastenzeit vorbei – das wollten wir gleich am ersten Sonntag nach Wiedereröffnung im Klostergasthaus Thallern feiern. Nach einem wunderschönen Spaziergang durch die Weinberge freuten wir uns schon auf unseren, für 4 Personen reservierten Tisch und die lukullischen Genüsse, die uns jetzt erwarten würden.
Wir bekamen einen schönen Tisch im Halbschatten, hatten umgehend unsere Getränke und schmökerten in der stark ausgedünnten Speisenkarte. Vor allem das vegetarische Angebot war leider sehr überschaubar.
Als Vorspeisen bestellten wir 2 Spargelcremesuppen und 1 mal den Strohspargel mit Vinaigrette und gebackenem Ei.
Die Vorspeisen ließen nicht lange auf sich warten – die Suppen waren sehr gut und der Strohspargel delikat, wenn man die knusprige Kruste des gebackenen Eis anschnitt, floss zart der Dotter über den Spargel und die Vinaigrette – ein Gedicht.
Meiner Frau, die den Strohspargel als Hauptgang ausgewählt hatte, lief jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.
Aber dann wars mit dem Genuss eigentlich vorbei. Das zur Vorspeise nachbestellte Brot brauchte mindestens 10 Minuten zu unserem Tisch. Auf die Bitte nach Wasser für den Hund hörten wir, dass das aber etwas dauern würde (diese Voraussage wurde eingehalten)
Zu diesem Zeitpunkt merkten wir auch, eine gewisse Unruhe auf den Nebentischen, weil alle sehr lange auf ihre Bestellungen warten mussten.
Ca 55 Minuten nach der dem Abservieren der Vorspeisen wurde uns der Hauptgang serviert – also nicht allen. 2 mal Spargel mit Hollandaise, einmal Grammelknödel und das Kartoffelpüree, das meine Frau als Beilage zum Strohspargel bestellt hatte.
Der Strohspargel würde noch ein paar Minuten dauern, da es ein Hoppala mit den gebackenen Eiern gegeben hatte, und ob sich meine Frau nicht vielleicht etwas anderes aussuchen wolle?
Nein, sie hatte sich jetzt schon so auf den Strohspargel gefreut und wenn es ja nur ein paar Minuten dauern würde…
Da eine von uns ja keine Vorspeise gehabt hatte begannen wir zu essen und meine Frau(sie hatte ja immerhin schon eine Suppe gehabt, nahm es noch immer mit Humor.
Nach zehn Minuten unsere Nachfrage – na ja es wird noch ein paar Minuten dauern, die Eier zerrinnen dauernd (?), wollen sie nicht vielleicht doch etwas anderes… Nein wollten wir nicht.
Als Entschuldigung für die Wartezeit erhielten wir jetzt 2 Glas Sekt (für 4 Gäste?!?) und schickten das mittlerweile kalte Kartoffelpüree zurück in die Küche, um es mit dem Spargel dann wieder warm zu erhalten.
Nach weiteren 10 Minuten Wartezeit – großes Hallo – der Strohspargel wurde serviert. Während wir anderen sicherheitshalber mal die Nachspeisen bestellten, schnitt meine Frau das gebackene aber leider vollkommen harte Ei an!
Große Entschuldigung und Zusage des Kellners, er würde dafür sorgen, dass das umgehend richtiggestellt würde.
Diesmal ging es rasch, nach 10 Minuten wurde, kurz nach unseren Nachspeisen, wieder eine Portion Strohspargel mit diesmal etwas hellerem gebackenen Ei serviert, was darauf hoffen ließ, das dieses jetzt doch weich sein würde. Aber leider wieder hart.
Wenn wir nicht bei der Vorspeise gesehen gehabt hätten, dass man es hier auch richtig machen kann.. aber so.
Mittlerweile wirklich enttäuscht schickte meine Frau das Gericht wieder zurück, das separat servierte Kartoffelpüree hatte sie inzwischen gegessen und verzichtete auf einen 3. Versuch der Nachbesserung. Sie bestellte nur mehr einen Espresso, zu dem der (eigentlich sehr nette bemühte) Kellner meinte: „der geht jetzt aber auf mich!“
Es wunderte mich dann trotzdem nicht mehr, dass auf der Zwischenabrechnung der Espresso dann doch wieder draufstand. Darauf aufmerksam gemacht meinte der Kellner, er würde das gleich richtigstellen.
Auf der Rechnung war der Espresso auch wieder drauf, „Weil der Kollege hat gemeint, sie haben eh schon die zwei Sekt bekommen und den Strohspargel haben wir eh auch nicht verrechnet!“
Auf eMails mit der Beschwerde hat man seit mittlerweile einer Woche überhaupt nicht reagiert.
Ja es war einmal ein wunderbares Ausflugslokal mit hervorragendem Service und ausgezeichneter Küche…
Wir haben dort leider , zwar schon vor einigen Jahren, aber doch, sehr schlechte Erfahrungen mit dem Servicepersonal gemacht...aber der Location geschuldet wird das dort wohl wurscht sein. Die Gäste kommen so und so.
Alles beim alten. Wieder sehr gut gegessen, der 4er zeigt nach oben. Ambiente ist wie es ist, man fühlt sich wohl. Auch die Serviceleistung unverändert gut. Preis Leistung nach wie vor top.
Einzig bei der Portionengröße waren wir etwas irritiert. Die Vorspeise Grammelknödel, hätte als Hauptspeise durchgehen können. Der Kalbskopf dagegen war für mich eine kleine Portion. Gibt es beides in klein und groß und stand auch alles richtig auf der Rechnung.
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Feiertag in unserem wunderschönen Land, es ist Dienstag der 15.8.2017. Zeit für ein sehr spätes Frühstück, nicht ganz so spätes Mittagessen und viel zu frühes Abendessen, im KLOSTERGASTHAUS THALLERN. Der für 16:00 im Garten reservierte Tisch, war schon um 15:30 frei. Mit der kleinen Wanderung durch die umliegenden Weinberge waren wir schon etwas früher fertig. Ja die Muskateller? Trauben sind schon reif. :-)
Was beeindruckend war, dass sogar am Nachmittag, einige Reservierungslose abgeblitzt sind. Spricht fürs Lokal und seine Mitarbeiter, denn auch dieser kulinarische Ausflug, mit dem Auto, in die Thermenregion nach Gumpoldskirchen / Thallern hat sich wirklich gelohnt.
Vorm Lokal gibt es einen sehr großen Parkplatz unter Bäumen, kann mir nicht vorstellen, dass der jemals voll wird.
Kastanie, Ahorn, Platane spenden im nicht allzu großen vorderen Gastgartenteil Schatten. Auf der anderen Seite des Hauses gibt’s einen weiteren, da war aber eine geschlossene Gesellschaft, das mag auch der Grund dafür gewesen sein, warum doch einige Glücksritter abgeblitzt sind. Ein Ort wo man sich auf Anhieb sehr wohl fühlt.
Das Personal bestand aus zwei „wichtigeren“ Kellnern, samt einer Vielzahl von Helferleins und alle in Tracht. Der für uns zuständig ein wenig goschat, wie man auf gut wienerisch sagen würde, aber das passte perfekt. Sehr freundlich, fragt regelmäßig nach, ist überaus aufmerksam, lässt einem bei der Speisenwahl genügend Zeit und fragt sofort zu Beginn..... weil’s so heiß ist, wolln’s vielleicht gleich was zu trinken?
Sehr harmonische Serviceleistung, da auch alle anderen fast perfekt mitspielen. Genau das stellen wir beide uns unter Service vor!
A ja seine Frage wurde natürlich prompt mit zwei weißen Spritzern beantwortet und die waren perfekt, sehr guter Wein und schön kalt.
Ich begnügte mich in weiterer Folge mit einen Krügerl Murauer, ein Bier vom Feinsten, wenig bitter und sehr süffig.
Die liebste Frau kostete sich durch einige Weiße und zwar je 1/8 Messwein, Stiftswein und Gemischter Satz und jeder einzelne schmeckte ihr sehr. Dazu trank sie einen Halben Soda.
Nein halt, zur gemeinsamen halben Cremeschnitte, hatte ich 1/16 Zierfandler/Rotgipfler Auslese. Der roch extrem süß, war er dann aber gar nicht, sondern so ein herrlich „öliger“ Süßspeisenbegleiter, der vom Kellner empfohlen wurde. Wie wenn er gewusst hätte, dass ich auf sowas, in geringen Dosen steh. Dazu brachte er eine Flasche Leitungswasser. Für die zahlt man an und für sich 50 Cent, aber nur dann, wenn man sonst nix flüssiges konsumiert. Genauso würden wir es auch machen.
Selbst die Halbe Schnitte war dann noch groß genug für zwei, gar nicht geil, auch wenn sie am Foto etwas anderes vermittelt, super gut und auch die Vanillesauce dazu hatte viele Geschmack.
Espresso danach, na sicher, er war guter Durchschnitt.
Die Kulinarik begann mit dem Gedeck, bestehend aus drei verschiedenen frischen Brotsorten im Körberl. Speckbrot, Gemüsebrot und irgendein weißes. Alle drei waren frisch und das am Feiertag, sie dürften es selbst backen, hätte ich gehört. Dazu kam ein überraschend geschmackvoller, grünlicher, Kräuter irgendwas Aufstrich.
Wir hatten eine Vorspeise, also ich und zwar ein Parfait vom Kalbsbries, mit Zwergrüben und Brunnenkresse, nachdem ich ja ein großer Innereienfan bin. Es hat zwar sehr gut geschmeckt, aber ich habe mir da was ganz anderes drunter vorgestellt, ja aber was eigentlich? Es kamen zwei so eckig geschnittene Stücke in der Farbe von Bries, auf irgendeinem grünen Püree, tippe auf was mit Kürbiskernen, nachdem davon auch einige am Teller waren. Überaus interessant waren die kleinen Rüben, oder was immer das auch war, die waren nur kurz angeschwitzt, daher noch knackig und recht süß, somit der dominanteste Geschmack am Teller, sehr interessant jedenfalls. Das Grünzeug oben drauf war dann vermutlich die Brunnenkresse, oder war auch das Püree von der? keine Ahnung.
Die liebe Gattin aß in weiterer Folge ein Backhuhn, das in einem Körberl serviert wurde und man kann wählen ob mit oder ohne Haut. Mit natürlich! Das Fleisch vom Flieger sehr saftig, auch die Brust und mit super gute Panier, eventuell sogar doppelt paniert? Und dazu ein Erdäpfel Vogerlsalat, mit leicht süßlicher Marinade, herrlich.
Ich hatte eine sautierte Hühnerleber mit Erdäpfelpüree. Top, die Leber sehr saftig, wenn man sie oft wo paniert bestellt, dann ist sie meist trocken, so nicht. Auch der Zwiebelsaft dazu war überaus gelungen, sehr gut gewürzt und von jemandem gemacht der davon viel Ahnung hat. Ja und auch ein Püree muss nicht fad schmecken, drüber noch etwas Röstzwiebel. Auffällig auch die Größe der Portion, ich hätte mit etwas weniger auch genug gehabt.
Fazit, sehr gut gegessen, schönes Ambient, top Serviceleistung, die Note dafür aufgerundet, 72 Euro samt Maut mit Plastik bezahlt.
Ich bemühe das Phrasenschwein, dass Preis Leistungsverhältnis im KLOSTERGASTHOF THALLERN ist sehr gut.
Das mit dem Phrasenschwein stammt von Clemens Trimmel, ehemaliger österreichischer Tennisspieler, ehemals auch Davis-Cup Kapitän und derzeit ORF Co Kommentator, wenn er etwas Abgedroschenes von sich gibt :-)
Danke caramia, wir haben uns gedacht eine der stärksten Urlaubswochen des Sommers, Mittagsgeschäft vorbei und das Abendgeschäft beginnt erst später und natürlich reserviert.
Unser Tisch war in einem stickigen, heissen und sehr, sehr lauten Raum. Das Essen war ok, wenn auch hochpreisig für Hausmannskost. (Vorspeisenportion gebackener Kalbskopf = zwei Stückchen ca. 8x3 cm kostet 9,90 eu, salat dazu extra 3,30. Das Rindfleisch um 18,90 war gut und reichlich, das Backhenderl um 12 eu auch. Die Serviererin sehr nett und freundlich. Allmählich wurde es mir aber in dem fensterlosen raum zu heiss und zu laut, ich ging daher zum Chef (nicht, dass er vielleicht einmal vorbeigeschaut hätte) und sagte ihm das, worauf er mir erklärte, dass er dafür nichts kann, mich dort einfach stehen liess und wegging. Bezahlt haben wir für 1 Vorspeise, 2 Hauptspeisen, 1 Dessert, 3 Getränke und 1 3-fachen schnaps 77 eu. super-verkaufsschmäh des kellners: schnaps für erwachsene? das ist in diesem fall nicht ein doppelter, sondern ein 3-facher. wenn ich mich recht erinnere, kostete das um die 12 eu. 2 Wochen später war der nächste besuch, weil unsere freunde unbedingt dorthin wollten. das essen war ok, laut war es genauso, obwohl es montag abend war. nächster besuch: freitag mittag. leider haben wir zum Hochzeitstag einen Gutschein bekommen, der musste aufgebraucht werden. das menü war in Ordnung, aber da wir neben 2 sehr grosse runden á jeweils 8 Personen gesetzt wurden, wiederum sehr laut. die cremeschnitte beschreibe ich nun nicht auch noch, da schliesse ich mich Inhaltlich den negativen Meinungen an. ob wir uns wohl nochmals wiedersehen? eher nein... denn es gibt ebenso gutes Essen im Gasthaus Bedernik in Achau. bloss günstiger und vielleicht eine spur weniger Chichi, aber mit einer sehr, sehr netten Bedienung bei erträglicher Akustik.
Ambiente (3): Tische sind schön eingedeckt, alles recht schlicht und klassisch gehalten, weiß mit ein bisschen Plfanzendeko und Kerzen, die beim Eintreffen des Gastes angezündet werden. Prinzipiell handelt es sich um ein ziemlich großes Gut, wir saßen im Bereich rechts des Eingangs, ein heller und freundlicher Raum mit ganz leicht rustikalem Einschlag (aber nicht urig, eher ein bisschen rustikal-modern). Auf den ersten Blick wirkt es barrierefrei, über die Raucher/Nichtrauchertrennung kann ich nichts sagen, sowohl an der Bar als auch in unserem Bereich wurde jedenfalls nicht geraucht. Die Toiletten sind ok.
Speisen (4):
Für mich gabs Folgendes:
Hühnereinmachsuppe mit Bröselknödel (4,00 Eur): Ein Traum. Volle Punktezahl. Schöne, sämige, geschmackvolle Suppe mit Stückchen vom Hühnerfleisch, Wurzelgemüse und den kleinen Bröselknödeln mit perfekter Konsistenz. Zuerst werden nur die Suppenteller mit Einlage serviert, die Suppe wird dann zugegegossen.
Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln (18,90): Kann mich leider nicht ganz überzeugen, obwohl ich schwer den Finger drauflegen kann. Ich glaube, für mich war zu wenig Saft dabei und der war vom Geschmack her nicht ganz so überzeugend, also irgendwie zu wenig intensiv. Das Fleisch war jedenfalls schön groß, schön zart - bei den Bratkartoffeln hätte man allerdings auch noch eine Spur großzügiger sein können. Es waren drei Kartoffelhälften von kleiner bis mittlerer Größe - die kamen aber zumindest aus der Pfanne und der Garpunkt war perfekt getroffen.
Palatschinken mit Nussnougatfülle und hausgemachtem Bananeneis (6,00 Eur): Wieder ein richtiger Knaller - toller, flaumiger Teig, eine cremige Fülle (obwohl ich mir hier eigentlich eher geriebene Nüsse in Nougatsauce vorgestellt hätte, es erinenrt mehr an Nutella) und dazu ein tolles, cremiges, sehr fruchtiges und nicht zu süßes Bananeneis.
Bevor ich es vergesse, ein Gedeck gab es ja auch noch. Drei verschiedene Brotsorten mit einem Rote-Rüben-Kren-Aufstrich. Das Brot war toll (vor allem das Speckbrot), der Aufstrich hat mich nicht so vom Hocker gerissen, mir war er eine Spur zu säuerlich.
Alles in allem also eine solide 4 im Durchschnitt.
Service (3): Hm. Hier schwanke ich ein bisschen. Also eigentlich hat schon alles gepasst, aber für mehr als eine "3" reicht es meiner Meinung nach nicht. Mir kam das Servicepersonal gestresst vor, teilweise wurden Bestellungen vor anderen, schon davor abgegebenen Bestellungen am Tisch gebracht (betrifft nur die Getränke) und beim Abräumen ist teilweise das Besteck geflogen. Aber freundlich war es, es wurde immer nachgefragt, ob alles gepasst hat. Deswegen dann doch die "3", wenn auch nicht so reibungslos, wie ich mir das bei einem Lokal dieser Preiskategorie vorstellen würde.
Fazit: Für mich ein typisches Lokal für runde Geburtstage, wo man es "etwas schöner, gehobener" haben möchte. Die Qualität der Speisen stimmt und die Gegend lädt geradezu zu einem Verdauungsspaziergang ein ;)
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