Pichlmaiers zum Herkner (Wien) Bewertung
Eingeladen zum Herkner. Ich war vor gefühlten 8.000 Jahren mal da - da war noch der "echte" Herr Herkner am Werken. Seine Tochter kocht ja im Fünften. Nach langem "Nix" und tollem Umbau haben die Pichlmaiers das Ruder übernommen. Und wie! Ambiente 1A! Sauber, gepflegt, modern und dennoch nicht ungemütlich. Für ein Wirtshaus (mir) vielleicht einen Tick zu "stylish". Geschmäcker und Watschen...Wir sitzen im kühlen Innenhof. Schön! Ich hatte als Vorspeise den gebeizten Saibling mit Gurke und Dill. Grandioses Sommergericht. Leicht und luftig und dennoch voller Aromen und Geschmack. Was ich toll und fast schon mutig fand; die Gurke ist eine "entkernte" Salzgurke - die mögen ja nicht alle, ich schon!
Dann eine gefüllte Zucchini Blüte mit Hirse und Zitrusfrüchten, auch hier die richtige Wahl für einen schönen Sommertag. Perfekt gemacht, die Zitrusfrüchte geben noch extra Kick - das erfrischt und schmeckt. Meine Begleitung hat den Zwiebelrostbraten, der verkneift sich jegliche Spielereien und ist schlicht sehr, sehr gut! So soll & muss das sein. Der Kellner freundlich und stets zur Stelle, bei der Rechnung hab ich dezent weggeschaut - ich wurde ja eingeladen!
Fazit: Der Herkner neu, Pardon: Pichlmaiers Herkner schafft es gleichermaßen den klassischen Wirtshauskost-Esser (Beuschl, Schnitzi!) SOWIE den Freund des "Fine Dining" abzuholen - wie es so schön heisst. Ich komme wieder!
UPDATE:
Seit Herbst 2018 werkt ein neuer Koch in diesem wunderbaren Gasthaus. Leider wurde die Karte merklich "fader" , die Speisen sind immer noch sehr gut nur fehlt ihnen irgendwie die letzte "Finesse."
Angerichtet sind die Gerichte ebenfalls nicht mehr so wunderschön wie zb. im Sommer... hoffe das "tuned" sich noch ein...
Nicht falsch verstehen; man isst dort immer noch sehr gut aber eben nicht so grandios wie beim alten Koch (alles rein subjektiv natürlich )
Dann eine gefüllte Zucchini Blüte mit Hirse und Zitrusfrüchten, auch hier die richtige Wahl für einen schönen Sommertag. Perfekt gemacht, die Zitrusfrüchte geben noch extra Kick - das erfrischt und schmeckt. Meine Begleitung hat den Zwiebelrostbraten, der verkneift sich jegliche Spielereien und ist schlicht sehr, sehr gut! So soll & muss das sein. Der Kellner freundlich und stets zur Stelle, bei der Rechnung hab ich dezent weggeschaut - ich wurde ja eingeladen!
Fazit: Der Herkner neu, Pardon: Pichlmaiers Herkner schafft es gleichermaßen den klassischen Wirtshauskost-Esser (Beuschl, Schnitzi!) SOWIE den Freund des "Fine Dining" abzuholen - wie es so schön heisst. Ich komme wieder!
UPDATE:
Seit Herbst 2018 werkt ein neuer Koch in diesem wunderbaren Gasthaus. Leider wurde die Karte merklich "fader" , die Speisen sind immer noch sehr gut nur fehlt ihnen irgendwie die letzte "Finesse."
Angerichtet sind die Gerichte ebenfalls nicht mehr so wunderschön wie zb. im Sommer... hoffe das "tuned" sich noch ein...
Nicht falsch verstehen; man isst dort immer noch sehr gut aber eben nicht so grandios wie beim alten Koch (alles rein subjektiv natürlich )
75
In meinem ganz persönlichen Kopfkino kann ein Restaurant niemals ein Beisl (wie ich es eben definiere) sein!
Ich hab meine eigene Definition von einem Beisl, die bis vor 20-30 Jahren auch allgemeine Gültigkeit hatte. Aber heute glaubt ja, jeder er ist ein Beisl, weils so toll klingt. Ich denke, du weißt genau was ich meine und wir gehen da auch d´accord.
Für mich ein Edelbeisl par excellance.....
definiere beisl ;)
Alles Gut und Schön, aber "Beisl des Jahres 2019" ? Heute wird der Name "Beisl" leider für alle missbraucht. Von der heruntergekommensten Windn bis zum Nobelrestaurant.