Gaststätte Figl (Ratzersdorf an der Traisen) Bewertung
Wie schnell die Zeit vergeht; sechs Jahre seit dem letzten Besuch in Ratzersdorf und trotzdem irgendwie ein Gefühl von herzlich willkommen. Das Ambiente -soweit ich´s in Erinnerung habe - nahezu unverändert, nach wie vor sehr heimelig- urig. Frische Blumen am Tisch, Stoffservietten und die Frage die ich mir damals stellte (warum hat das Lokal keine Haube) gilt nicht mehr: Seit einigen Jahren ist das Figl mit 13 Punkten „behaubt“
Ein sehr freundliches herzliches Willkommen; Herr Restaurantleiter Matthias Strunz begrüßt per Handschlag und auch der männliche Lehrling ist sehr höflich und freundlich.
Ein hübscher Ecktisch, geflissentlich werden verschiedene Aperitifs angeboten und die Speisenkarte überreicht, das Preisniveau nicht wirklich bescheiden. Das Gedeck um 4,70: Nuss-, Weiß- und Vollkornbaquette mit drei Aufstrichen. Herrlich wildknofeliger Bärlauch, Grammel mit knusprigen ebensolchen obendrauf und eine fast tiefgefrorene, kaum gesalzene Butter. Dazu exzellenter, intensiver Wildrohschinken, Speck, Rohwurst, kalte Chips und verschiedene Nüsse, frittierte Petersilie, Olive oil extra Virgin vom Kremser Südaustralier -Finniss River- Bertold Salomon.
Much to much; weniger wäre mehr; auch weil fast zeitgleich der Küchengruß serviert wurde: Mehr lätscherter als knackig-frischer Frühlingssalat mit hausgebeiztem Lachs. Sah aus und schmeckte wie eine Zwangshandlung der Küche; kulinarische Liebe und Inspiration war da nicht dahinter.
Und während ich mich durch Fisch-Wild-Chips und Co kostete wurde auch schon (wieder zu rasch) die Fischsuppe (7,50) serviert; aber was für eine. Im Nachhinein habe ich gesehen; die habe ich schon vor sechs Jahren gegessen; die war damals schon gut; diesmal exzellent. Würzig- pikant mit einem Hauch orientalischer Würze und ganz leichter Schärfe, viel kleingeschnittene Wurzelgemüseeinlage und eine große Vielfalt und Menge an Fischen, serviert in einem schwarzen, tiefen Suppenteller.
Die Bitte nach einem passenden Glas Wein zum nachfolgenden Rindsfilet war anfangs standardisiert; Veltliner, Riesling, Sauvignon- war wohl eher als Aufzählung der Weine im offenen Ausschank denn eine Empfehlung zum Rindsfilet. Zuerst ein paar österreichische Klassiker „oder falls Sie was Besonderes wollen“: 2011Chianti Classico Riserva von La Spinetta (wird im Lokal via Kreidetafel als Piemonteser bezeichnet)
Es war dann ein herrlicher Sangiovese um mehr als wohlfeil kalkulierte € 5,90 für ein sehr gut eingeschenktes Achterl- wirklich ein großartiger Begleiter zum Filetsteak (33,50) serviert und bei Tisch eingeschenkt im hochwertigen Schott-Zwieselglas- zu einem ganz großartig gebratenen Rindsfilet, welches auf einem heißen Stein serviert wurde. 1 A Fleischqualität trifft auf gekonnte Garkunst und ausreichend Rastzeit vor dem servieren. Beschriebener heißer Stein blieb auch während des Essens bei Tisch um …. sich selbst den einen oder anderen Bissen nachzugaren, um die Röstaromen noch mehr zu schmecken.“; das dazu gereichte Laguole-Steakmesser kam aufgrund der perfekten Mürbe gar nicht zum Einsatz.
Das dazu gereichte getrüffelte Erdäpfelpüree ein geschmacklich harmonischer Begleiter; das Gemüse aus dem Wok eine Niederlage. Bestand zu 90% aus Paprika, 7%Zucchini und 3% Zwiebel und war sowas von fetttriefend, dass sich ein richtiger Fett-Ölspiegel am Teller bildete; schade drum.
Mit der Antwort auf diesbezüglichen Nachfrage von Seiten des Herrn Jungobers konnte dieser nichts anfangen: Zur Kenntnis genommen- und das war´s; registriert aber nicht reagiert. Da bedarf es noch einer gewissen Sensibilisierung, Fokussierung und Nachschulung von Seiten der Restaurantleitung wie man mit solch einer Anregung von Seite eines Gastes umzugehen habe; denn der Restaurantleiter selbst hätte es sicher drauf: Der ist wirklich ein Atout des Lokales; Top beratend, Top empfehlend, flexibel auf Gästewünsche eingehend, fachlich sehr versiert …
Das Dessert: Veganer Schokoladenpudding mit Avocadao und Bananen: 6,50
Sehr cremige in seiner Konsistenz, die Banane geschmacklich gut erkennbar, von der Avocado habe ich nichts gemerkt.- ein sehr harmonisches Dessert welche letztlich von den marinierten Beeren „lebte“. Vegan? Herr Jungober meinte, dass da wenig, sehr wenig Milch verwendet wird….
Caffe Vergnano anno 1882 aus dem Piemont, sanft, aromatisch und mit einer mittleren Säure.
Die Erstrechnung; 21,80 erschien mir ob der gebotenen Qualität doch viel zu günstig; im 2. Versuch waren es dann 67,50. Nicht gerade billig, aber sicher den Preis wert
Ein sehr freundliches herzliches Willkommen; Herr Restaurantleiter Matthias Strunz begrüßt per Handschlag und auch der männliche Lehrling ist sehr höflich und freundlich.
Ein hübscher Ecktisch, geflissentlich werden verschiedene Aperitifs angeboten und die Speisenkarte überreicht, das Preisniveau nicht wirklich bescheiden. Das Gedeck um 4,70: Nuss-, Weiß- und Vollkornbaquette mit drei Aufstrichen. Herrlich wildknofeliger Bärlauch, Grammel mit knusprigen ebensolchen obendrauf und eine fast tiefgefrorene, kaum gesalzene Butter. Dazu exzellenter, intensiver Wildrohschinken, Speck, Rohwurst, kalte Chips und verschiedene Nüsse, frittierte Petersilie, Olive oil extra Virgin vom Kremser Südaustralier -Finniss River- Bertold Salomon.
Much to much; weniger wäre mehr; auch weil fast zeitgleich der Küchengruß serviert wurde: Mehr lätscherter als knackig-frischer Frühlingssalat mit hausgebeiztem Lachs. Sah aus und schmeckte wie eine Zwangshandlung der Küche; kulinarische Liebe und Inspiration war da nicht dahinter.
Und während ich mich durch Fisch-Wild-Chips und Co kostete wurde auch schon (wieder zu rasch) die Fischsuppe (7,50) serviert; aber was für eine. Im Nachhinein habe ich gesehen; die habe ich schon vor sechs Jahren gegessen; die war damals schon gut; diesmal exzellent. Würzig- pikant mit einem Hauch orientalischer Würze und ganz leichter Schärfe, viel kleingeschnittene Wurzelgemüseeinlage und eine große Vielfalt und Menge an Fischen, serviert in einem schwarzen, tiefen Suppenteller.
Die Bitte nach einem passenden Glas Wein zum nachfolgenden Rindsfilet war anfangs standardisiert; Veltliner, Riesling, Sauvignon- war wohl eher als Aufzählung der Weine im offenen Ausschank denn eine Empfehlung zum Rindsfilet. Zuerst ein paar österreichische Klassiker „oder falls Sie was Besonderes wollen“: 2011Chianti Classico Riserva von La Spinetta (wird im Lokal via Kreidetafel als Piemonteser bezeichnet)
Es war dann ein herrlicher Sangiovese um mehr als wohlfeil kalkulierte € 5,90 für ein sehr gut eingeschenktes Achterl- wirklich ein großartiger Begleiter zum Filetsteak (33,50) serviert und bei Tisch eingeschenkt im hochwertigen Schott-Zwieselglas- zu einem ganz großartig gebratenen Rindsfilet, welches auf einem heißen Stein serviert wurde. 1 A Fleischqualität trifft auf gekonnte Garkunst und ausreichend Rastzeit vor dem servieren. Beschriebener heißer Stein blieb auch während des Essens bei Tisch um …. sich selbst den einen oder anderen Bissen nachzugaren, um die Röstaromen noch mehr zu schmecken.“; das dazu gereichte Laguole-Steakmesser kam aufgrund der perfekten Mürbe gar nicht zum Einsatz.
Das dazu gereichte getrüffelte Erdäpfelpüree ein geschmacklich harmonischer Begleiter; das Gemüse aus dem Wok eine Niederlage. Bestand zu 90% aus Paprika, 7%Zucchini und 3% Zwiebel und war sowas von fetttriefend, dass sich ein richtiger Fett-Ölspiegel am Teller bildete; schade drum.
Mit der Antwort auf diesbezüglichen Nachfrage von Seiten des Herrn Jungobers konnte dieser nichts anfangen: Zur Kenntnis genommen- und das war´s; registriert aber nicht reagiert. Da bedarf es noch einer gewissen Sensibilisierung, Fokussierung und Nachschulung von Seiten der Restaurantleitung wie man mit solch einer Anregung von Seite eines Gastes umzugehen habe; denn der Restaurantleiter selbst hätte es sicher drauf: Der ist wirklich ein Atout des Lokales; Top beratend, Top empfehlend, flexibel auf Gästewünsche eingehend, fachlich sehr versiert …
Das Dessert: Veganer Schokoladenpudding mit Avocadao und Bananen: 6,50
Sehr cremige in seiner Konsistenz, die Banane geschmacklich gut erkennbar, von der Avocado habe ich nichts gemerkt.- ein sehr harmonisches Dessert welche letztlich von den marinierten Beeren „lebte“. Vegan? Herr Jungober meinte, dass da wenig, sehr wenig Milch verwendet wird….
Caffe Vergnano anno 1882 aus dem Piemont, sanft, aromatisch und mit einer mittleren Säure.
Die Erstrechnung; 21,80 erschien mir ob der gebotenen Qualität doch viel zu günstig; im 2. Versuch waren es dann 67,50. Nicht gerade billig, aber sicher den Preis wert
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