Minoritenstüberl (Wien) Bewertung
Wir waren drei Herren und kamen gegen 13.15 in das Lokal. Es liegt im Untergeschoß des Unterrichtsministerium, es riecht aber weder nach feucht, noch nach Keller. Im ersten Raum ist eine große Schank, dahinter steht die Küche. Der Chef hat nur zwei Damen als Hilfe. Hinter dem ersten Raum schließen sich noch ein kleiner und ein großer Raum an. Sie sind holzvertäfelt und einfach gehalten. Der Chef gibt selbst das Essen aus, bereitet die Getränke zu und kassiert auch selbst. Das führt manchmal zu Wartezeiten. Es gibt täglich etwa 6 Speisen, von denen aber drei schon aufgegessen waren. Also entschieden wir uns für für Linsen mit Semmelknödel, sowie für hausgemachte Grammelknödel mit Sauerkraut. Die Linsen waren sehr gut abgeschmeckt, der Semmelknödel flaumig. Der Grammelknödel war nur einer, aus Kartoffelteig, mit nicht zu knapp Grammeln, das Sauerkraut leicht süß, aber auch sehr gut. Beide Portionen waren eher klein. Negativ ist uns besonders die Preisgestaltung aufgefallen: die Linsen und ein Apfelsaft gespritzt um € 14.-, der Grammelknödel und ein Apfelsaft gespritzt um € 15.- sind viel zu teuer. Selbst, wenn der berühmte Fernsehkoch die Speisen und Getränke selbst ausgibt, rechtfertigt dieser Promibonus nicht diese Preise in der Kantine des Unterrichtsministeriums. Schon gar nicht, wenn der Gast dazu angehalten wird, das Geschirr nach dem Essen selbst zurückzutragen. Fazit: sehr gutes Essen und kleine Portionen bei zu hohen Preisen.
95
