Griechische Taverne Gyros (Wien) Bewertung
Ein neues Lokal in der kosmopolitischen Währinger Straße, in kurzer Distanz zu diversen Universitätsinstituten. Die Griechische Taverne Gyros hat heuer an der Kreuzung Währinger Straße / Spitalgasse als drittes Lokal neben Aida und Elite Wok eröffnet. Zu erreichen mit Straßenbahnlinien 37, 38, 40 bis 42. Auch die U6 Währinger Straße ist nicht weit.
Im Unterschied zu den meisten Wiener Griechen sind sowohl die Straßenfront als auch das Innere nicht im bayerischen Weiß – Blau, sondern in Pastellgrün gehalten. Um die Mittagszeit ist das Lokal voll besetzt (ich nehme an, vor allem Studenten, die auf ein Menü kommen); am Nachmittag ist es nicht leer, doch ist problemlos ein Platz zu bekommen. Ein guter Teil der Gäste sind Landsleute der Betreiber (und, ja, diese sind wirklich Griechen ;-) ).
Über zwei Stufen kommt man direkt in den Gastraum (Nichtraucherlokal). Dieser ist eher nüchtern und sparsam (doch nicht kahl) ausgestattet, durchaus authentisch in dem Sinn, dass man ein solches Lokal ohne Weiteres in Griechenland antreffen kann. Die Tischplatten sind imitiertes Rohholz, die Stühle schwarz, ohne die sonst beliebte Schnurbespannung (die allerdings etwas bequemer wäre). Der Boden ist verfliest, die Tische stehen auf einem etwas erhöhten Holzboden.
Die Speisekarte ist überschaubar (doch nicht allzu spartanisch); Schmorgerichte gibt es nicht. Bei den Getränken fällt angenehm auf, dass es einen Schankwein (heimisch), das Vierterl zu 3,20 € gibt.
Beim ersten Besuch nahm ich gegrillte Kalamari mit Tsatsiki, Reis und Gemüse. Die Kalamari zwei große Exemplare; in Anbetracht der Größe einigermaßen zart gelungen (die in der Konsistenz optimalen Kalamari, die ich gegessen habe, waren alle kleiner). Tsatsiki hätte von mir aus mehr Knoblauch enthalten dürfen. Der Reis gut in Geschmack und Konsistenz (ein körniger, gedünsteter Reis), ebenso das Gemüse (gemischt, gedünstet).
Bei meinem zweiten Besuch wählte ich Souvlaki vom Schwein, das mit Tsatsiki und Dukatenchips serviert wird. Die Portion ist ausgiebig (vier Spieße), der Garungsgrad recht gut (nicht auf dem Grill vergessen, wie man das bei anderen Griechen leider oft antrifft). Die Dukatenchips schmeckten auch zufriedenstellend (eigentlich wäre mir, retrospektiv, Reis auch bei dieser Speise lieber gewesen; vielleicht könnte man Beilagen tauschen). Die Hauptspeisen liegen preislich günstig,, um die 10€.
Vor- und Nachspeisen sehen auch recht attraktiv aus, allerdings habe ich noch keine verkostet.
Das Personal, männlich und weiblich, ist sehr freundlich und aufmerksam.
Fazit: Für Speis und Trank gebe ich ein Gut+, ebenso für das Ambiente. Das Service hat ein Sehr gut verdient. Für die Gegend ist diese Neueröffnung jedenfalls ein Gewinn, zumal Griechenland dort bislang nicht vertreten war.
Im Unterschied zu den meisten Wiener Griechen sind sowohl die Straßenfront als auch das Innere nicht im bayerischen Weiß – Blau, sondern in Pastellgrün gehalten. Um die Mittagszeit ist das Lokal voll besetzt (ich nehme an, vor allem Studenten, die auf ein Menü kommen); am Nachmittag ist es nicht leer, doch ist problemlos ein Platz zu bekommen. Ein guter Teil der Gäste sind Landsleute der Betreiber (und, ja, diese sind wirklich Griechen ;-) ).
Über zwei Stufen kommt man direkt in den Gastraum (Nichtraucherlokal). Dieser ist eher nüchtern und sparsam (doch nicht kahl) ausgestattet, durchaus authentisch in dem Sinn, dass man ein solches Lokal ohne Weiteres in Griechenland antreffen kann. Die Tischplatten sind imitiertes Rohholz, die Stühle schwarz, ohne die sonst beliebte Schnurbespannung (die allerdings etwas bequemer wäre). Der Boden ist verfliest, die Tische stehen auf einem etwas erhöhten Holzboden.
Die Speisekarte ist überschaubar (doch nicht allzu spartanisch); Schmorgerichte gibt es nicht. Bei den Getränken fällt angenehm auf, dass es einen Schankwein (heimisch), das Vierterl zu 3,20 € gibt.
Beim ersten Besuch nahm ich gegrillte Kalamari mit Tsatsiki, Reis und Gemüse. Die Kalamari zwei große Exemplare; in Anbetracht der Größe einigermaßen zart gelungen (die in der Konsistenz optimalen Kalamari, die ich gegessen habe, waren alle kleiner). Tsatsiki hätte von mir aus mehr Knoblauch enthalten dürfen. Der Reis gut in Geschmack und Konsistenz (ein körniger, gedünsteter Reis), ebenso das Gemüse (gemischt, gedünstet).
Bei meinem zweiten Besuch wählte ich Souvlaki vom Schwein, das mit Tsatsiki und Dukatenchips serviert wird. Die Portion ist ausgiebig (vier Spieße), der Garungsgrad recht gut (nicht auf dem Grill vergessen, wie man das bei anderen Griechen leider oft antrifft). Die Dukatenchips schmeckten auch zufriedenstellend (eigentlich wäre mir, retrospektiv, Reis auch bei dieser Speise lieber gewesen; vielleicht könnte man Beilagen tauschen). Die Hauptspeisen liegen preislich günstig,, um die 10€.
Vor- und Nachspeisen sehen auch recht attraktiv aus, allerdings habe ich noch keine verkostet.
Das Personal, männlich und weiblich, ist sehr freundlich und aufmerksam.
Fazit: Für Speis und Trank gebe ich ein Gut+, ebenso für das Ambiente. Das Service hat ein Sehr gut verdient. Für die Gegend ist diese Neueröffnung jedenfalls ein Gewinn, zumal Griechenland dort bislang nicht vertreten war.
108
...stimme dem zu :)