Kioyo (Wien) Bewertung
Eine Enttäuschung: die warmen Speisen waren fast alle eingetrocknet, da sie sicher schon 1-2- Stunden auf dem Band waren. Die Auswahl ist sehr klein und da es nicht schmeckt, nehmen sich die meisten Gäste auch nur je einmal. D.h., es wird auch nichts Neues nachgelegt. Die gebackenen Sachen sind alle sehr fettig und für die Ölqualität lege ich meine Hand nicht ins Feuer. Vorsicht bei Meeresfrüchten: Ich hatte einen Calamarispieß, der schon unmittelbar als ich ihn von zu schnell laufenden Band herunten hatte gerochen hat. Ich biss ab und musste es sofort ausspucken- graußlig! ich wies den Kellner darauf hin. Die Sushi- Auswahl ist ein Witz, nur Lachs und Oktopus. Lachs habwegs genießbar, Oktopus nicht, sehr tranig- also alt. So etwas habe ich noch nie in einem Running- Sushi- Lokal erlebt. Ich wollte mich dann mit Nachspeisen trösten, aber die Windbeutel waren noch tiefgefroren- also wieder ausgespuckt. Das Lokal ist eines der glücklicherweise seltenen Beispiele, wie schlecht man in Wien essen kann.
5
