Gastwirtschaft Rohrböck (Wien) Bewertung
Gestern Abend statteten wir der Gastwirtschaft ROHRBÖCK einen Besuch ab. Im Vorfeld haben wir einiges positives darüber gelesen, unter anderem auch vom geschätzten Tester Kollegen hbg338. Ganz so positiv haben wir den Besuch allerdings nicht gesehen.
Die große rote auf Schiene der Linie 1, hat uns bis zur Resselgasse gebracht, da ist auch schon der Rilkeplatz und auf Hausnummer 7 der Wirt. Wir sind im 4ten Bezirk, nahe der TU Wien.
Die Tischreservierung einige Tage zuvor telefonisch, gut so, denn das Lokal war voll am Abend des 26.1.2017, wobei aber auch nur etwa 30 Gäste Platz finden.
Das Publikum entweder einzelne Herrn, die zu Hause nicht kochen wollen/können :-) oder Studenten. Unser Tisch im hinteren Bereich des Lokals, mit Blick auf den Holzofen, der laufend mit Pellets beheizt wird und eine sehr angenehme Wärme abgibt.
Es handelt sich dabei um ein uraltes Wiener Beisel, das mir schon fast zu urig ist, mit seinen wackelnden Tischen, verschiedenen Holzsesseln in hell und dunkel, knarzenden Bänken und dem überaus abgelatschten Holzboden. An sonst schreibe ich gar nicht mehr viel übers Ambiente, hbg hat das schon perfekt getan.
Im Service der Chef und das war so einen eigene Gschicht für uns. Später half ihm noch ein ungelernter junger Bursch, vermutlich auch Student, wobei ich zu ihm nix sagen kann. Eine gewisse Freundlichkeit kann man Hannes Rohrböck ja nicht absprechen, auch, dass er kommunikativ ist. Vom Leergeschirr steht nichts länger als nötig herum, nachfragen allerdings absolute Fehlanzeige. Man wird auch flott bedient, nur, wenn jemand in einer schlabbrigen und nicht ganz sauberen Jogginghose bedient, dann geht das leider gar nicht! Nein schlabbrig war sie nicht, sondern gut ausgefüllt. :-((
Die etwas schmuddelige Karte wurde uns rasch gebracht und gleichzeitig haben wir zwei weiße Spritzer bestellt. Die Weinqualität naja, einer von der früheren Brünnerstraßler Fraktion, aber gut gekühlt und in fast neuen Gläsern kamen sie auf den Tisch. Etwas später hatten wir dann noch gesamt 4 Achtlern GV von einem Winzer Moser. Der wiederum hat positiv überrascht, nicht nur was den Preis von € 1,80 betrifft, war er auch sehr fruchtig und angenehm zu trinken, serviert allerdings in Gläsern wie für den Spritzwein.
Der Espresso danach war guter Durchschnitt, kaum bitter, wenig Creme und auch stärker hätte er sein können, dazu gab es erfreulicherweise ein Glas Wasser.
Zu essen hatte meine Frau Pljeskavica, es gibt 5 oder 6 Balkanspeisen auf der Karte, ich entschied mich für ein Cordon vom Schwein, samt Pommes und Gemischtem. Danach hatte ich noch eine Schokopala.
Das recht grobe Faschierte war gut gewürzt und ordentlich angebraten. In dem ganzen drinnen fand sich viel Schafkäse, was meine Gattin wenig begeisterte, zumal man bei uns eher andere Variationen bekommt. Hierbei dürfte es sich um die Serbische gehandelt haben, wie mir Wikipedia verriet. Dazu waren gute knusprige TK Pommes am Teller, jeweils ein Berg Senf, klein geschnittener Zwiebel und Aivar. Und es kam wie es kommen musste, ich durfte knapp die Hälfte zusammen essen, wobei aber auch ein Stück meines Cordon Bleu den Teller wechselten. Mir hat ihr Essen geschmeckt.
Die goldgelbe Panier war knusprig, das Fleisch recht weich, Schinken und Käse eher geschmackbefreit. Auch ich hatte Pommes. Richtig gut war allerdings der leicht süßlich marinierte Salat aus Paradeisern, Erdäpfel, Kraut und Gurke.
Meine Schokolade Palatschinke war zwar optisch recht schön anzuschauen, nur mir Sicherheit schon einige Zeit früher gemacht, jetzt nur aufgewärmt und dadurch recht hart. Schade!
Das Resümee, es wird sicherlich bei dem einen Besuch der Gastwirtschaft ROHRBÖCK bleiben. Der Speisendreier ist aufgerundet und warum es in der Abendkarte keine Suppen gibt entzieht sich meiner Kenntnis. Das Ambiente alt, sehr alt und Herr Chef kaufen sie sich bitte zumindest eine Jeans.
Der Preis mit 38 Euro samt Maut dennoch wohlfeil.
Die große rote auf Schiene der Linie 1, hat uns bis zur Resselgasse gebracht, da ist auch schon der Rilkeplatz und auf Hausnummer 7 der Wirt. Wir sind im 4ten Bezirk, nahe der TU Wien.
Die Tischreservierung einige Tage zuvor telefonisch, gut so, denn das Lokal war voll am Abend des 26.1.2017, wobei aber auch nur etwa 30 Gäste Platz finden.
Das Publikum entweder einzelne Herrn, die zu Hause nicht kochen wollen/können :-) oder Studenten. Unser Tisch im hinteren Bereich des Lokals, mit Blick auf den Holzofen, der laufend mit Pellets beheizt wird und eine sehr angenehme Wärme abgibt.
Es handelt sich dabei um ein uraltes Wiener Beisel, das mir schon fast zu urig ist, mit seinen wackelnden Tischen, verschiedenen Holzsesseln in hell und dunkel, knarzenden Bänken und dem überaus abgelatschten Holzboden. An sonst schreibe ich gar nicht mehr viel übers Ambiente, hbg hat das schon perfekt getan.
Im Service der Chef und das war so einen eigene Gschicht für uns. Später half ihm noch ein ungelernter junger Bursch, vermutlich auch Student, wobei ich zu ihm nix sagen kann. Eine gewisse Freundlichkeit kann man Hannes Rohrböck ja nicht absprechen, auch, dass er kommunikativ ist. Vom Leergeschirr steht nichts länger als nötig herum, nachfragen allerdings absolute Fehlanzeige. Man wird auch flott bedient, nur, wenn jemand in einer schlabbrigen und nicht ganz sauberen Jogginghose bedient, dann geht das leider gar nicht! Nein schlabbrig war sie nicht, sondern gut ausgefüllt. :-((
Die etwas schmuddelige Karte wurde uns rasch gebracht und gleichzeitig haben wir zwei weiße Spritzer bestellt. Die Weinqualität naja, einer von der früheren Brünnerstraßler Fraktion, aber gut gekühlt und in fast neuen Gläsern kamen sie auf den Tisch. Etwas später hatten wir dann noch gesamt 4 Achtlern GV von einem Winzer Moser. Der wiederum hat positiv überrascht, nicht nur was den Preis von € 1,80 betrifft, war er auch sehr fruchtig und angenehm zu trinken, serviert allerdings in Gläsern wie für den Spritzwein.
Der Espresso danach war guter Durchschnitt, kaum bitter, wenig Creme und auch stärker hätte er sein können, dazu gab es erfreulicherweise ein Glas Wasser.
Zu essen hatte meine Frau Pljeskavica, es gibt 5 oder 6 Balkanspeisen auf der Karte, ich entschied mich für ein Cordon vom Schwein, samt Pommes und Gemischtem. Danach hatte ich noch eine Schokopala.
Das recht grobe Faschierte war gut gewürzt und ordentlich angebraten. In dem ganzen drinnen fand sich viel Schafkäse, was meine Gattin wenig begeisterte, zumal man bei uns eher andere Variationen bekommt. Hierbei dürfte es sich um die Serbische gehandelt haben, wie mir Wikipedia verriet. Dazu waren gute knusprige TK Pommes am Teller, jeweils ein Berg Senf, klein geschnittener Zwiebel und Aivar. Und es kam wie es kommen musste, ich durfte knapp die Hälfte zusammen essen, wobei aber auch ein Stück meines Cordon Bleu den Teller wechselten. Mir hat ihr Essen geschmeckt.
Die goldgelbe Panier war knusprig, das Fleisch recht weich, Schinken und Käse eher geschmackbefreit. Auch ich hatte Pommes. Richtig gut war allerdings der leicht süßlich marinierte Salat aus Paradeisern, Erdäpfel, Kraut und Gurke.
Meine Schokolade Palatschinke war zwar optisch recht schön anzuschauen, nur mir Sicherheit schon einige Zeit früher gemacht, jetzt nur aufgewärmt und dadurch recht hart. Schade!
Das Resümee, es wird sicherlich bei dem einen Besuch der Gastwirtschaft ROHRBÖCK bleiben. Der Speisendreier ist aufgerundet und warum es in der Abendkarte keine Suppen gibt entzieht sich meiner Kenntnis. Das Ambiente alt, sehr alt und Herr Chef kaufen sie sich bitte zumindest eine Jeans.
Der Preis mit 38 Euro samt Maut dennoch wohlfeil.
86
Jeans heißt auch im Singular Jeans :) *klugscheiss* - Ansonsten Daumen hoch ;)